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3 (1883)
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VORWORT.

.Li ach dem ursprünglichen Plane sollte der dritte Band derKleineren Schriften Wilhelm Grimms sämmtliche Abhandlungenumfassen. Das Material erwies sich jedoch bei genauerer Be-rechnung als so umfangreich, dass es mit Leichtigkeit nocheinen vierten füllen wird. Ich berichte hier zunächst über die-jenigen Aufsätze, welche nach dem bereits ausgesprochenenGrundsatz nicht aufgenommen werden durften, und halte michdabei an die Zeitgrenze, welche der Band selbst gibt. Aus-gelassen sind erstlich die beiden Märchen von einem, der aus-zog, das Fürchten zu lernen in der Wünschelruthe und vomMeister Pfriem im Berliner Taschenbuch von Kletke, Duncker,Hänel, zweitens reine Textarbeiten und überhaupt alle Auf-sätze in den Altdeutschen Wäldern, aus denen nur die Antikritikgegen Schlegel im zweiten Bande wieder gedruckt ist. Dahingehören folgende publicierte Texte oder Textstücke: Eine armeSpinnerin baut dem Herrn das Haus in der Wünschelruthe,Bruchstücke aus einem Gedichte von Assundin, d. h. aus demCrane Bertholds von Holle in Wigands Archiv für Geschichteund Alterthumskunde Westphalens, ein Segen aus dem zwölftenJahrhundert in den von Moriz Haupt und Heinrich Hoffmannherausgegebenen Altdeutschen Blättern, Unsir vrowen clage, so-wie die Conjecturen zu Wernher vom Niederrhein und zu Konradsvon Würzburg Silvester in Haupts Zeitschrift für deutsches Alter-thum. Bei den akademischen Abhandlungen konnten dagegen