Druckschrift 
3 (1883)
Seite
521
Einzelbild herunterladen
 

DEUTSCHE WÖRTER FÜR KRIEG. 521

2485. 3215. 3240. 3675. 4095. 4542. 4591. 4696. 5374: sonst nurvereinzelt. Litanei Fundgr. 2. 216, 33. 274, 22. 229, 3. Vorau.Handschr. 328, 19 den wec snle wir mit wige varen. Litaneialso müeze wir geistlichis wigis den tiuveln ane gesigen 681Massm. Mosis (Vorau. Handschr.) 45, 17. Minnebrief in DocensMiscellen 2, 306. Kaiserchronik Pfalz. Handschrift 58' 1 und Über-arbeitung der Wiener Handschrift 14450. 16100. Karlmeinet81 Ben. Servatius 3882. Athis B* 125, C 33. Herbort 989,9679 (aber nicht in der Prosa Hermanns von Fritzlar): lauterin niederrheinischer oder mitteldeutscher Sprache abgefassteGedichte. Heinrich von Veldecke sagt zwar, wie wir hernachsehen werden, des wiget got, aber in den Liedern MS. 1, 19"''ist sunder wich zu lesen, wie auch die Weingartner HandschriftS. 16 hat. Den höfischen Dichtern des dreizehnten Jahrhundertsist es noch fremder geworden: zwar gebraucht es Wolfram einPaar Mal, doch nur (es versteht sich hier wie in der Folge»wenn ich nichts übersehen habe«) im Parzival 43, 2. 45, 4.59, 9. 260, 24. 434, 20, aber nicht in der zweiten Hälfte desGedichts, auch nicht in den Liedern, im Titurel und im Wil-helm. Gottfried von Strassburg einige Male, doch ausser demReim Tristan 5956. 6292. 6306. 6409, sich ze wige setzen sagter 13522 von einem Eber. Ulrich von Zezinghofen im Lanzelet2389 nur in der Zusammensetzung wicspaehe. Neidhart 35, 4,wo der alte Druck (Ms. Hag. 3, 308) striten hat, und 45, 2 Ben.Einmal findet es sich im Herzog Ernst 3882. Aus des Tür-heimers Wilhelm habe ich zweimal (Pfalz. Handschrift 135 c . 269 rt )das Wort doch im Reime, nicht aber in seinem früher gedichtetenTristan gefunden; er konnte es von Wolfram gelernt haben. BeiKonrad von Würzburg einmal im Reim (vgl. Troj. Krieg 21278),vorausgesetzt, dass die Stelle echt ist, was ich bezweifle. Näm-lich im Engelhart 4641, 45 steht Folgendes, od aber hie geligentot an dem herten wige. sin ere alsam ein vige blüet unde sinvil süeziu jugent. Es müsste doch vicboum stehen, wie im Par-zival 508, 11. Lohengrin S. 154 und Renner 792, der anderwärts(9774. 1595) die Frucht richtig unterscheidet, wie es Gottfried(Tristan 17948) thut. Abgesehen davon befremdet das Gleichnis ansich, das weder sonst bei Konrad, noch (so viel ich weiss) bei