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3 (1883)
Seite
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512 ALTDEUTSCHE GESPRÄCHE. NACHTRAG.

ebenfalls als ungewiss ere a. Das letzte Wort hat II garnicht und nach K ist nur caba. . . ä deutlich. Ich glaube, esist zu lesen cura mea calceamenta. Vgl. Rudlieb II, S. 229quo sunt sarcita tua tarn bene calciamenta. 80. Die Vor-partikel ist hier que geschrieben, wie 28. Daselbst auch min= minan. Nach erra steht oben bei K noch ein dünnerQuerstrich, der aber zufällig zu sein scheint. 81. begotta,hernach begotte 90; auch der Sprachschatz 3, S. 12 hat einBeispiel. K hat negotta mit der Bemerkung dass n ungewisssei. gistranetasai [besser als necasai Jacob Grimm] H.gistra ist eine alte Form und stimmt mit der gothischen.82. Hier en, aber 21 in. gualichc wie dine 42, das alsonicht braucht gebessert zu werden. steta ist vielleicht instete zu ändern, aber diese Sprache liebt die Endigungen auf a:möglich auch dass stetaz zu lesen ist, da hoc sonst im Deutschennicht ausgedrückt wäre. 83. guanna kann nicht quot vices

heissen, es muss quando stehen. 84. Von dem lateinischenWort hat K nur f. . . gesehen, H liest firo, ich glaube es hatfide da gestanden, als Übersetzung von terue. naste istschwierig, K bemerkt, dass e das erste Mal auch o oder r könnegelesen werden. Da das Wort aber wiederholt wird, so kannman nicht wohl einen Schreibfehler voraussetzen und etwa ver-muthen, es habe nahte da gestanden, für nehten nocte, als Ant-wort auf quanna in der vorhergehenden Zeile, wie auch im Pas-sional 361, 94 ein solches nehte vorkommt. Vielleicht steckt dasangelsächsische und altfriesische nas darin, dem noch eine Par-tikel angehängt ist und das Gramm. 3, S. 723 als eine Kürzungvon nalles durch prorsus non erklärt wird. Die Wiederholungnafte -|- suo co .. . hat K allein, der ausdrücklich bemerkt, dasLateinische sei verwischt, auch könnte noch etwas abgeschnitten253 sein: möglich dass omnino non anzunehmen wäre. 85. Das21 erste Wort ist schwer zu lesen und alle Buchstaben sind un-

Im hie

sicher, Abtotgot H, Mtergote K. Ich vermuthe, es hat Gebehu got da gestanden, wozu ich eine Stelle aus Otfried anführe,thia fruma gibit er iu sär 2, 22, 42. hu ist der niederländische,neben ü geltende Dat. Plur. (Gramm. J 2 , S. 782); in der Vorau.Hs. (372, 19. 21) der Accus, hiueh. au für u in frauma ist auf-