418 GLOSSAE CASSELLANAE.
altfranzösischen hanap gibt Roquefort mehrere Formen, aberdarunter kein hnap, wie im Sprachschatz angenommen wird.Bei Kaynouard kann ich das Wort nicht finden. G a 20.
capriuns bei Rayn. 2, p. 283 cabrion, das heutige chevronDachsparre. Obgleich Eccard schon richtig gelesen hatte, soist im Sprachschatz 2, S. 495 doch caprinus gesetzt, was frei-lich ein Fragezeichen nöthig machte, räfün (denn das über-
470 geschriebene u zeigt den langen Vocal an) verlangt als Plur.
46 den Sing, räfä Fem., wofür noch andere im Sprachschatz an-geführten Glossen sprechen. G b 20. cuppa bei Rayn. 2,p. 525 cupa. In den Glossen des Hrab. Maurus nur noch cupli(Sprachschatz 4, S. 371), sonst köpf. * kuba Sprachschatz 4,S. 355, doch ohne Beleg. Nach der Vita S. Columbani c. 27hiess in Schwaben ein Gefäss, das zwanzig Eimer enthielt,cupa. * G b 20. 21. planas romanischer Nom. Sing, zu (D 16).Im Sprachschatz 6, S. 406 ist doppelt unrichtig paumscapaplanas als Acc. Plur. eingetragen: es steht paumscapo da. DerQuerstrich ist zufällig und ohne Bedeutung. G a 21. scandulakommt bei Plinius vor und erscheint in dem französischenechandole Diez 2, S. 262. Bei skintalä ist der Strich über i,der in der Handschrift sich zeigt, ohne Bedeutung. G b 2l.caldaru (fehlt im Sprachschatz 4, S. 537) aus dem lateinischencaldarium mit abgeworfenem m; vgl. zu stabulu G" 14. G" 22.Bei pannu (im Sprachschatz 2, S. 156 nur pannus) ist s ab-gefallen; vgl. Diez 2, S. 10 und die Anmerkung zu G' 1 14.Es bildet den Übergang zu pan bei Rayn. 4, p. 408 und stehtdem deutschen fano näher, wiewohl, dem Sinn nach richtiger,hier lahhan übersetzt ist. G b 22. Im Sprachschatz 4, S. 537ist ungenau chezzi eingetragen und caldarora übergangen. Ichweiss die romanische Form des Worts nicht zu erklären, wennes nicht für caldarola caldarula steht; vgl. Diez 2, S. 264.G c 22. 23. liones für ligones (Sprachschatz 6, p. 89) nach derromanischen Aussprache, die das g oft wegfallen lässt; vgl.Diez 1, S. 215. Übrigens kann liones ebenso wie seh der Sing,sein. G a 24. tunica hat auch Rayn. 5, p. 439. seia fürRoquefort 2, p. 532 seie soie. tunihhä war also schon in das