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3 (1883)
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416
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41 6 GLOSSAB CASSELLANAE.

G a 14. Bei stabulu (im Sprachschatz 6, S. 674 nicht angemerkt)ist m abgeworfen, wie bei ginuolu E 15. caldaru G b 21. argudu468 H 4; vgl. Diez 2, S. 10. 11. So s in pannu G" 22. laniu H 644 und us in vestid H 6. lini H 7. G b 14. gerala, lateinischgerula, italiän. gerla Tragkorb mit Handhaben, an welchen zweitragen; vgl. Diez 2, S. 262. tina kleines Fass gilt hier wohlals romanisch, wie bei Rayn. 5, p. 362. Roquef. 2, p. 625;vgl. tinas H 13. Es ist lateinisch und steht auch bei Ducange.Der Sprachschatz 5, S. 429 betrachtet es als ein deutsches Wort,hat aber nur diesen Beleg. Ich finde später im Apolloniusvon Tyrland 16757 tinelin: im Bremer Wörterbuch 5, S. 71tine tineke Fässchen mit einem Deckel * Vocab. predicantium(Eychmann) tina kubel zober Dd III* : bei Adelung tiene undtine. Vgl. G b 11 ticinne und G b 14 zwipar Zuber. G c 14. 15.segansa wird im Sprachschatz 6, S. 89 als Plur. angesetzt, aberfalceas ist ein nach einem obliquen Casus von dem latein. falxgebildeter Nom. Sing.; vgl. zu D 16. G" 15. pridias erklärtEccard durch parietes, und das ist neben wanti sehr ansprechend,nur kann ich keinen Beleg im Romanischen finden, wiewohles sicher eine romanische Form ist; auch der Übergang ausder dritten lateinischen Declination in die erste macht sonst keineSchwierigkeit (Diez 2, S. 15. 16). Nur ein Acc. PI. ist esnicht, wie im Sprachschatz 1, S. 761 angenommen wird, sondernein Nominativ; vgl. zu D 16. G 1 ' 15. Nicht siccla, wieEccard liest (das offene a kommt häufig in dieser Gestalt vor),sondern siala, bei Rayn. 5, p. 187 seilla selha Gefäss für Flüssig-keiten [S. Nachtrag S. 4]. einpar Eimer wird Grammatik 2, S. 954durch eine Zusammensetzung als Wassergefäss mit einem Grifferklärt und die Erklärung von amphora zurückgewiesen, dieGraff im Sprachschatz 3, S. 148149 wieder aufnimmt; vgl.zu H 14. G" 16. esilos Nom. PI. (zu G c 16) einer roma-

nischen Form, die von dem lateinischen assis axis abzuleitenist: bei Ducange findet sich sepes assiata Bretterwand; vgl.das franz. ais. G b 16. sedella romanische Form von dem

lateinischen situla. Das darüber stehende Wort, das Eccardsicleola liest und Graff auslässt, muss, glaube ich, sideola gelesenwerden (ein ähnlich gebildetes d in scandula G a 21) und scheint