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deshalb den kleinen Raum leer. Die beiden ersten Buchstabenenthalten den romanischen unbestimmten Artikel, spinale istverständlich und kommt als Adjectiv bei Macrobius vor.Zwischen un und spinale muss ein Wort gestanden haben, dasden Begriff von Knochen enthielt, das leidet keinen Zweifel;so steht auch hier os, welches Wort im Romanischen nichtfehlt (Rayn. 4, p. 389 — 390) und Zeile 14 wieder erscheint.Aber wie ist das daran hängende deutliche ti zu erklären? Ichweiss nichts Besseres als dass aus einem obliquen Casus deelateinischen os ein romanischer Nominativ gebildet ward undosti etwa für ossi verschrieben ist. In polix zeigt das ein-fache 1 und das aus dem obliquen Casus von pollex aufge-nommene i die romanische Form an: bei Roquefort 2, p. 374 polx.
454 E 12. renes französisch reins. index auch bei Rayn. 3, p. 558.
30 E 13. coxa romanisch coissa cuyssa cueissa Rayn. 1, p. 526.digitus und fingar sind bei medius und mittarösto zu ver-stehen, medius lautet bei Rayn. 4, p. 175 miei mieg usw.Wollte man medius, wie in der folgenden Zeile medicus, alsromanische Form betrachten, so wäre dafür zu sagen dasshier beide Wörter als Eigennamen dienen, also der Änderungmehr widerstehen konnten; vergl. Diez zu Boethius S. 154.E 14. Von os war schon zu 11 die Rede, major ist dieromanische Form, die neben majer erscheint: s. Rayn. 4,p. 118. lähhi wörtlich so viel als medicus, romanisch metge
mege bei Rayn. 4, p. 173 : aber hier ist digitus medicusgemeint. Graff, der das nicht einsah, meinte (Sprachschatz 1,S. 217), der vierte Finger sei in unserer Stelle gar nicht genannt.E 15. Das erste Wort ist nicht ganz lesbar: im Sprach-schatz 4, S. 575 wird es übergangen. Eccard hat die an-sprechende Vermuthung, es sei ginuolo zu lesen, das romanischeginolho genolho bei Rayn. 3, p. 456, vergl. 6, p. 304: also daslateinische geniculum mit abgeworfenem m: aber es ist nichtzu erkennen dass ein g da gestanden habe (auch hat das Rea-gens nichts zum Vorschein gebracht) und uinuolu ist ziemlichdeutlich. Man müsste also guinuolu bessern, denn in gui ist ustumm wie Diez Grammatik 1, S. 101. 108 lehrt: auch merkter uo für das kurze u an; s. Eulalia S. 19 [S. Nachtrag S. 3].