384 GLOSSAE CASSELLANAE.
2. Das lange a schreibt der erste, wie dies nur in denältesten Denkmälern vorkommt, mit aa, laahhi E 14. skaafF 4; der zweite immer a, also cawäti H 6. stähhi H 8. quämut,quämun H 20. wärun H 23. späher 110. spähe 112.
3. au nicht ou, also augun D 19. paumscapa (f zu lesen baum-scapo f S. 87) G c 21: aber daneben, wie wir sehen werden, einicht ai; vergleiche Grammatik l 3 , S. 104. 105.
4. Der erste drückt e durch ae aus (vergl. Grammatik l 3 ,S. 103), also zaehun E 3. maera E 14. paerfarh F 10. napu-gaera G° 17: der zweite durch einfaches e in mera I 14.sage H 14.
5. So in deoh E 13. 14. G b 3 und weo H 15.
6. ei, keinmal ai, auch nicht in Peigirä 113, wo Paioaridaneben stand.
7. i in Flexionen und Ableitungen behalten beide, z. B.skeitilaDl7. sihhilaG c 13. skiritE2. chalpirF6. lempirF8.curti F 9. picherir H 2. Peigira 113. Die Partikel fir er-scheint bei dem zweiten in firneman I 2. 3. 4: wahrscheinlichein späterer hat bei firnimis I 2 ein v über i und einen Punktdarunter gesetzt, also bessern d. h. seiner Aussprache gemässändern wollen.
8. Für das lange i nur einmal ein doppeltes und zwar beidem zweiten Schreiber in iili H 4.
440 9. e für ie (Grammatik l 3 , S. 95) in skeero H 4, auch
16 wohl in phesal G a 8: doch ist der lange Wurzelvocal in diesemWort noch nicht ausgemacht.
10. Wurzelhaftes ao für 6, wie einige Male in der Exhor-tatio, wird hier von beiden ohne Ausnahme gesetzt, aorun D 16.anchlao E 18. * ao ist nicht wurzelhaft, vgl. die Anmerkung*[und Nachtrag S. 2] scraotisarn G° 19. anapaoz H 2. haolohterH 10. capaot I 5.
11. oi für das seltene ou in noila H 14' (vgl. Gram-matik l 3 , S. 113. 114), *1. noila, nuoila* *).
12. Wurzelhaftes u in chupfG b 20 statt des gewöhnlichenchopf, aber hogazi, hogazta I 17. 18 kommt ebenso bei Notker
*) [oi für ou schwerlich in noila, sondern das i gehört zur Ableitung -ila,6 steht' für uo, die volle Form wäre nuoila. Jacob Grimm. Vgl. Anmerkungzu H 14 und Nachtrag S. 2.]