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3 (1883)
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383
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GLOSSAE CASSELLANAE. 383

nur vertice D 17. timporibg D 19. int E 9. dorsü E 10.lumbulü F 1. iurlita F 15. e G c 1. thalam' G a 6. cäpa H 9:in dem Deutschen nur cadä G a 4 und paüscapa G c 21. Beidem zweiten dagegen sind sie im Lateinischen auffallend häufig,auch stärker, iterü H 3. multü H 24. qua I 15. ipsüI19.uenim' H 20. quesiuim' H 22. q£ nofe H 22. I 10.semp I 18. transier 8 H 19. uoluer 6 I 16. n I 7. eH 25. 120./ I 11. 12. Es sind ziemlich dieselben, die wir in der Exhor-tatio bemerkt haben: zu transier" uoluer 5 war dort keine Ge-legenheit, wie hier keine war, em und im am Ende eines Wortesdurch e I zu kürzen. Im Deutschen zeigt sich nur phanprauuerH 12.

Ich bemerke ausdrücklich dass die übrigen Stücke, die indem Codex vor der Exhortatio stehen oder auf die Glossen 439folgen, wiederum von einer anderen, also von einer vierten, 15deutlich sich unterscheidenden Hand geschrieben sind.

III.

Bei Betrachtung der Sprachformen tritt noch bestimmterdie Verschiedenheit beider Schreiber hervor. Ich handle zuerstvon den Vocalen.

1. Der erste gebraucht noch einige Male das unumgelautete a,hanin F 19. cansi F 14. farhir F 13. marhe F 15. 16; vergl.Grammatik l 3 , S. 75. Überhaupt zeigen diese Wörter jenes a, bisauf farahir, das der Sprachschatz noch anderwärts nachweist,nur in unserem Denkmal. Der zweite schreibt lantskeffi H 18.Doch erscheint auch bei dem ersten das umgelautete e inzendi D 18. lempir F 8. selidun G a 5: in caensincli F 15drückt er es durch se aus, das uns auch in der Abrenuntatiound in dem zweiten Baseler Recept begegnet*); vergl. Gram-matik l 3 , S. 74. Er gebraucht ferner statt des flexivischen a einabgeschwächtes e, lungunne F 3. marhe F 15. 16. tunne G b 10;man vergleiche was zu mutte H 5 gesagt ist. Die Bildungenal ar haben beide festgehalten, z. B. nagal E 4. cimbar G a 17.hamar H 1.

*) * Wackernagel, Gesch. d. Lit. S. 89. *