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3 (1883)
Seite
378
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378 EXHORTATIO AD PLEBEM CHRISTIANAM.

verhalten; vergl. Graff 1, S. 226. Dagegen ist sie in ilungu(D 5) aufgegeben, auch hat der Sprachschatz (1, S. 232, vergl.S. 1158) nur aus den St. Galler Glossen ein Beispiel von illunga;rnuss man daraus schliessen dass zilunga Mch. das Richtigere sei?Zugleich wäre die Wiederholung desselben Ausdrucks vermieden.

3. p erscheint, den ältesten Denkmälern gemäss (Gram-matik l 2 , S. 129. 130), im An-, In- und Auslaut: in beidenHandschriften kein b. Ebenso nur f: einmal macht Mch. da-von Ausnahme und schreibt pivangan (A 14), sonst intfangan(A 4) intfähint (C 13) wie Css. Die unstatthafte Geminationin galauppenne (B 4) hat Css. allein; andere Beispiele sindGrammatik (l 3 , S. 148 Anm.) nachgewiesen. Die Geminationtauffi, die an einer Stelle (D 7) in beiden Handschriften vor-kommt, an einer anderen (C 13) nur in Mch., ist Grammatik l 2 ,S. 133. 149 erörtert; Graff hat sie 5, S. 387 nicht eingetragen,ph erscheint nicht.

4. Css. gebraucht das ältere Zeichen (Grammatik l 2 , S. 183Anm.) c im Anlaut mit der Ausnahme kaleren (D6), Mch.allzeit k, selbst (D 10) bei kotes (vergl. Grammatik l 2 , S. 180Anm.). Mch. hat auch im Inlaut gahukti (B 19): sonst beibeiden cahuctliho (A 2) wie immer in der schützenden Ver-bindung sc, also sculut (A 4. C 6) sculdig (C 13) scal (B 11. 12.C 17). Dass beide nur christ, niemals die Tenuis, wie andere

435 Denkmäler, schreiben, stimmt mit dem gothischen Gebrauch11 überein, der bei dem heiligen Namen das griechische y^ nichtzu ändern wagte (Grammatik l 2 , S. 68); auch bei Isidor immerXp?. Sonst gebrauchen Css. und Mch. im Anlaut statt derfrüheren (bei Otfried und anderen wieder auftauchenden) Tenuis,wie Isidor und die ältesten Quellen, ch ohne Ausnahme, chindö(A 1) chindili (C 7) chundida (A 7) churtnassi (B 2). BeideHandschriften behalten im Anlaut die gothische media an einerStelle und schreiben got (C 14): an der anderen wird sie, aufalterthümliche Weise, durch die Tenuis ersetzt, cotes (D 10).Dagegen hat bei der häufig erscheinenden Vorpartikel in Css.ca-, in Mch. ga- das Übergewicht: dort nur vier Ausnahmen,galauppenne (B 4) galaupa (D 3) gapete (B 15) gapet (D4),hier fünfe, kahuctlicho (A 3) kasezzit (A 10) kalerit (C 11)