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3 (1883)
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284 ATHIS UND PROPIIILIAS.

und Roland 6, 16. 113, 27. 119, 2. 120, 11. 140, 32. 73. pine,wie im Althochdeutschen (Sprachschatz 3, S. 339) und in Gott-frieds Tristan (98572 Groote) ein Femininum, heisst hier An-strengung, Eifer; Wolframs Wilhelm 829, 4 ime pine gein starkerviende überkraft. 80. 81. Der Adler auf der Fahne des

Schafts. Hartmanns Credo 2443—2445 scaft nüvve unde lanc,vil dicke hangit dar ane der sidine vane. 81. 90. wadelin,

•wandelin, im Luftzug hin und her sich bewegen, Sprachschatz 1,S. 746. 777 wandalön, wadalön fluctuare. «Roland 172. 176 derchunc lie den van waiben al hin unde her swaiben.» Lanzelet5316—5319 si sluogen also sere üf helme und uf die schilde,daz daz nur wilde wadelende druze vlouc. Im Wälschen Gaststeht es activ für schlagen, peitschen, Pfalz. Handschr. Bl. 104 aman .wadelt uns vil arme Hute mit geisein, 105'' man wadeltumbe sin gebein, und da mite (mit Ketten) wadelt man wol,swer da ze helle baden sol. Genesis 26, 5 do muoz er sin fluhtigerund wadalsere, der hin und her irrt. Wedel heisst im WälschenGast ebenfalls Geisel, auch bei dem Kanzler (Ms. 2, 244 b ) dubist ein höhgewürkter wadel, mit dem man sich vor laster nert.Bei Konrad von Würzburg (Turnier von Nantes 69, 5. Schwan-ritter 922. Trojan. Krieg Strassb. Handschr. Bl. 212 a ) ist es einBündel Pfauenfedern oder (Goldene Schmiede 1730) ein Fächer,um Luftzug zu erregen. Bei Heinrich vom Türlein (KroneBl. 15 c ) bezeichnet es daher die Unbeständigkeit, sin herze wasalse (1. als ein) wadel. Anderwärts (Liedersaal 2, S. 415. Suchen-wirth XII, 109) ist es der Schwanz eines Thiers, weil er sichhin und her bewegt; vgl. Sprachschatz 1, S. 622. enwadele varnist von Haupt zu Helmbrecht 848 erklärt. Auch wandeln wird,wie im Althochdeutschen, gewöhnlich activ gebraucht, s. dieAnmerkung zu Roland 257, 22; ich führe nur aus Rother 3533eine Stelle an, weil sie hier zur Erläuterung dient, unde vördeeinen herlichen vanen: als in der wint hete verwandelot, so405 lüte drane daz golt rot. 104. strüch ist selten, ich kann nur61 Iwein 3953 anführen, wo es nach Beneckes richtiger Bemerkungnicht ganz angemessen erscheint, *Orendel 553* und Rother 4202over die strüke springen: auch der Sprachschatz 6, S. 744 hatkeinen Beleg; man gebrauchte stüde (Goldene Schmiede 449.