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3 (1883)
Seite
269
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ATHIS UND PROPHILIAS. 269

Der erste Theil dagegen zeigt die vornehmen und über- 394f'einerten Sitten des griechischen Kaiserthums, äusseres Gepränge o0

vorkommt; *im Mauritius Berlin. Jahrb. 9, S. 129, 1464. in einer Erzählung Ge-sammt-Abent. 1, S. 93. 147, vgl. S. 92. 120. mowe friesisch Richth. S. 937,Bremer Wörterb. 1, S. 193. slupfer maniea Oberlin 1420. Grosse ManenErmel, Schütze Holst. Idiotikon 3, S. 90. Maue weiter Hemdsermel, Ermel amTalar (Kortüm aus Düsseldorf), so auch in Rheinbreitbach. Herrad v. Lands-berg S. 90. 94 und Bilder Tab. XII (s. Hoffmann Gesch. v. Magdeb. 2, S. 428),vgl. Helbling 1, 168—171. 187 f. 227—230. 2, 1479. 3, 300—303. S, 453.742 — 746. Erek 2309 scheint diu rise die move zu bedeuten? vgl. Parz.741, 10. suckeni, zwene ermel hiengen dran nider zuo den eilenbogen,Haupt Zeitsohr. 6, S. 499: die ermel der suckenien, ibid. S. 500.« Vgl. eineniederländische Erzählung in den Altdeutschen Blättern 1, S. 70. 184. Hart-mann gebraucht beide Wörter, doch nur im Erek: mouwe steht 2292. 2297.2311, dagegen stüche 4507, hier aber nicht im Reim. Es ist ein weiter herab-hängender offener Ermel, der den engen, festgeschnürten (vgl. zu D 107) umgab.In den Bildern der Casseler Handschrift von Türleins Wilhelm ist er oft genugzu sehen: auf der Kreuzigung der Extersteine an dem Kleide der JungfrauMaria ist er um das Handgelenk wieder zusammengezogen; man konnte ihnabzerren (Herbort 9521, Neidhart Ms. 2, 856, Lichtenstein 261, 15, vgl.Parzival 375, 17). * Aneide 1701 die ermil enge und niht wit. Ziemannbei gugel S. 136. In der Berliner Handschrift der Aneide mit Bildern tragendie Frauen ein engermeliges und darüber ein Oberkleid mit weiten, langenErmoln, die fast bis auf den Boden herabhängen, Kugler S. 18. Das Kleid derJungfrau hete zwei lange stüchen, daz si die arme entlüchen zuo dem grifensoldo; riche borten von gokle giengen umb diu ende, Apollon. 19955 —19959.(beim Zweikampf) die frouwo sol hie uzen gän, einen strichen in der hendehan mit riemen darin gebunden swaare (einen stein ?) bi drin pfunden. der stüchesol wesen linin und zweier eilen lanc sin, Apollon. 20258—20263, vgl. 20213.Morolt 1, 2587 mit ir guoten niantel si ime den sweiz abe reip.* Daraus erklärtsich sein verschiedenartiger Gebrauch. Er dient, wie oben bemerkt ist, alsFahne am Schaft; Gudrun und ihre Jungfrauen tragen Steine darin; Kriem-hild deckt im Rosengarten den Siegfried schützend damit; Lichtenstein, alsFrau gekleidet, zieht ihn über den Kopf; im Erek, wie in Heinrichs Kroneund im Ortnit wischen Frauen dem Verwundeten Schweiss und Blut damitab; im Winter schützt er den Frauen das Antlitz gegen die Kälte; und so istdaraus unser heutiger Stauchen oder Muff entstanden. * muff las hantscohGlossao CassellanaeG b 6, muffula füstlinc Sumerl.50 a , vgl. Sprachschatz 2, S.710.*Auf den Schild wird er festgeschlagen, das zeigen die Stellen im Erek,Lanzelet * und Parzival 375, 23, * er mochte nun von Seide, Gold- und Silber-stoff oder von Zobel sein und diente als Decke: denn dass man den Schildmit pfelle und mit Zobel überzog, ergibt sich aus Parzival 101, 8 und ausKonrads Schwauritter 876—877; ein Pantherfell ist es im Lanzelet 6307;Nibelungen 1640, 1 steht ein hulft von liehtem pfelle ob siner varwe lac. »KeinSchildmacher soll ein Schaffell auf einen Schild legen. Athelstans Gesetze II,S. 18, Schmid S. 75. Der rant (des Schildes) was mit zobelo bedaht Lanzelet