236 ATHIS UND PROPHILIAS.
112. betragin. 140. irscrotin finde ich anderwärts nicht,so bekannt schroten und verschroten ist.
121. gewärin wie bei Hermann von Fritzlar 223, 11. gewasRother 4867. * Pass. 163, 15* und Hermann v. Fr. 99, 18,wo Pfeifler noch andere Stellen anführt, auch eine aus derAneide 1656, aber im Druck steht was.
124. E 128. F 100. iz für daz oder vielmehr für diz dez:ebenso ez Klage 1618. Ludwig von Thüringen 3421. 5610.6435. 7429; vergl. Grammatik 4, S. 369—370. Lachmann zuIwein 2905.
150. inbüzin, bei Hermann von Fritzlar mehrmals büzenund 198, 15 von büzen. »Karl Roths Dichtungen 7, S. 197enbüzen*; vergl. zu Graf Rudolf 22, 25.e E 11. tötval. 20. terraz. 31. zequetzin Herbort 5862.
*Schlettst. Glossen Haupts Zeitschr. 5, S. 338 dipondio ziquarre.*Ernst 4905. Pass. 343, 72. Ludwig von Thüringen 2288. 4564;dann im Renner 17788. Nicolaus von Strassburg (PfeiffersMystiker 1. 287, 11) gequetschet. * Lohengr. 174, 692 ver-quetschet. Renner quetschet 4134. 17789. Parz. 88, 14quaschiure. 164, 24. 88, 18 zequaschieret. *
55. ober statt des hochdeutschen obe Graf Rudolf 24, 14.28, 21 und mehrmals bei Hermann von Fritzlar. 66. verritin.80. zuo treffin.
84. irstickin, im Sprachschatz 6, S. 627 arsticchan, öfterim Rolandslied 182, 6. 19. 183, 19. 191, 15. 212, 14: hernachfinde ich es erst in Konrads Silvester 408 wieder. 101. marchmäl.
104. barbierin, von dem Substantiv wird zu B 61 die Redesein, das Verbum nur noch im jüngeren Titurel 4520, 2. 117.sprüzvale. 136. gewat.
148. geitalin, verderben, vernichten, im Sprachschatz 1,S. 154 gaitalan, aritalan adnullare, vastare: aus dieser Zeit kannich es nicht belegen, aber das heutige »vereiteln« gehört hierher.F F 1. virrostin, im Sprachschatz 2, S. 552 rosten, arrosten.
Im zwölften und dreizehnten Jahrhundert habe ich das Verbumnicht gefunden, das doch noch heute gebräuchlich ist, wohl aberdas Substantiv rost, Hartmanns Credo 2606. Wolframs Wilhelm116, 6. Reinfried von Braunschweig Bl. 9. Hugs Martina Bl. 58 c .