ZUR LITTERATÜR DER RUNEN. 109
Es enthält die sogenannten marko- . ^ 24
mannisehen Runen, wie wir sie aus dem § S^
Hrabanus Maurus kennen und wovon man , ^ N
eine Anzahl aus verschiedenen Quellen ent- £ ?
nommene Abbildungen auf Taf. I meiner g ^^
Schrift findet. Es entspricht am meisten
den Cod. Vindob. 64 und der bei Goldast u Ä
vorkommenden Abbildung. Ob es gleich- ■-» ^v
falls in einer Handschrift des Hraban ge-
fanden ist, weiss ich nicht. Es befolgt die ^ ^*
Ordnung des lateinischen Alphabets. Un- ^3 _K^
gewöhnliches in der Gestalt zeigt A, das *
einem lateinischen P völlig gleicht, und B, - __^ Jj.X_
das die Form eines kleinen lateinischen e ^ Jc ^/
bekommen hat, beides halte ich für blosse fl
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Fehler oder Nachlässigkeiten, bei dem A ^
braucht nur der eine Strich herunterzu ver- ^J^ «j
vollständigt. zu werden, so ist alles in Ord- _a (t/ J D
nung. Bei S fehlt auch nur ein Strich. v) H\ ^
T und U sind schief gelegt, doch beide
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unoch kenntlich. In den Namen ist eben- iV
falls einiges entstellt: bira für birc, dhron
für dhorn, agalc für hagale. Warum haben m jr -J £/>
die hrabanischen Alphabete sämmtlich die- V «• i\l
ses e, wozu weder die althochdeutsche j . ü
Form hakal, noch die nordische hagl oder £ T*>»i
ags. hägl Anlass geben? Und warum haben
sie sämmtlich his für is und hur für ür mit
Consequenz? Kilk bei K ist richtiger, als
gilch, wie Cod. Vindob. 64 und 828 haben;
diese Rune fehlt im Angelsächsischen. Lac * j J. sL.
weicht von dem lagu der übrigen Hand- -^ v *~J^ ~
Schriften ab.
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