90 ZUR LITTERATUR DER RUNEN.
' ' • ^-" ^s loh betrachte zuerst das,
ICfs'VQfh'&^WL welches in der Mitte herab-
/ c | , l geht, mit grösseren Buchstaben
"V i r Ä. ^w «H^ <t geschrieben ist und der Stamm
- / i scheint, um welchen auf beiden
& g 23? 2J7 bÜrtttiA g eiten Varietäten gesammelt
25 CT* f cfrtit^t sind. Dies grössere unter-
scheidet sich von den vorhin
f (^J ** . ■ ' besprochenen sogleich dadurch,
O £ ^ c ' ass n i cut die gothische Ord
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nung befolgt ist, sondern dielateinische, jener Vermu-
~a4.V thung gemäss, wornach eserst aus einem gothischen Text
ii<LdX gezogen, nicht etwa Abschrift
eines bereits richtig aufse-\\% . . . .
7 stellten ist, wie in dem Vati-
CrtOJ*»»<t kaner Kodex. Das G nimmt
t die Stelle des C ein, und J
l* 4 * steht dann für G. Bei U, V,
. , 0 sind Verwechslungen vor-
getaüen.
YlOiCfy- ]3 as g 0 thi S che U hat die
Stelle des lateinischen O, das
gothische V hat die Stelle des
p£r-Tr*»C lateinischen U, das gothische
' A~y^ Ö hat die Stelle des lateini-
T*| sehen V. Dann folgen X(CH)
flM*C mit dem seltsamen Namen
>» J enguz und Z, welches, in der
0 gothischen Ordnung weit oben
-^y stehend, den sechsten Platz
hat. HV und TH werden zu-
iLU\*n¥ letzt angehängt, weil die la-
i teinische Ordnung keine Stelle
Ctt*tL für sie hat. Das oben zwischen
H und I gesetzte TH ist offen-
ur&s,