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3 (1883)
Seite
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34 DIE ALTNORDISCHE LITTERATUR.

sten Nachfolger von den Jahren 1151 bis 1217 enthält. Derbesondere Titel ist: SagaSverris, Hakonar Sverrissonar,GuttormsSigurdarsonarokIngaBardarsonar,NoregsKonunga. Der zukünftige fünfte Band soll Hagen denGamles Saga und vielleicht einige Stücke zur GeschichteMagnus Lagabäters (Gesetzverbesserers) und Erik Prsiste-haders (Priesterhassers) enthalten; das ganze Werk wird mitdem sechsten Band, der die Indices dazu liefert, vollendet sein. —Die Sverres-Sage des gegenwärtigen Bandes schliesst sichnicht nur der Zeitfolge nach an die treffliche Heimsk'ringla, sieist ihr auch dem inneren Gehalt und Geist der Darstellung22 nach an die Seite zu setzen, ja, nach Suhms Urtheil, machtsie ihr den Rang streitig. Der Verfasser derselben ist KarlJohnson, gewöhnlich Karl Abt genannt, welcher unter denAugen und der Aufsicht des Königs Sverre, der den Stoffselbst lieferte, die Sage bis zum Tode Magnus Erlingsons imJahr 1184 niederschrieb. Der folgende Theil bis zum TodeSverres ist nach mündlichen Überlieferungen, doch gleichzeitigabgefasst. Die drei folgenden Sagen von Hakon Sverreson,Guttorm Sigurdson und Inge Baardson, welche diebeiden Herausgeber allein bearbeitet haben, sind von geringeremUmfang und füllen nur S. 335 bis 382. Die Verfasser davonsind unbekannt, und obgleich ihre Arbeit in keiner Hinsichtmit jener des Snorre und Karl Abt kann verglichen werden, soerheben sie sich doch über die gewöhnliche Trockenheit derAnnalisten. Da die Übersetzung der norwegischen Königschronikvon Peter Clausen, welche Olaus Worm zuerst zum Druck be-fördert hatte, eine theils vollständigere, theils abweichende,wahrscheinlich auf vorzüglichere Handschriften gegründete Er-zählung jener drei Sagen enthielt, so lieferten die Herausgeber,indem alles Forschen nach besseren Handschriften fruchtlosblieb, auch noch diesen dänischen Text des Peter Clausen undfügten eine lateinische Übersetzung hinzu. Die an den Schlussgestellten Anmerkungen zu dem ganzen Band, die aus denSchriftstellern gesammelten auf diese Periode bezüglichen Stellen,die auch hier nicht fehlenden chronologischen und genealogischenTabellen erhöhen gleichfalls die Brauchbarkeit und den Werth