Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
323
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Neunzehnter Abschnitt.523phernes und Pharnabazus Krieg erklärt hätte; daßThimbron bereits mit Truppen eingeschifft wäre, undjedem Soldaten, der bei ihm Dienste nehmen wür-de, monatlich einen Darikus (beiläufig drei Kronen-thaler), jedem Offiziere zwei, und jedem Obristen vierzu geben verspräche. Xenophon nahm dieses An-erbieten an, und nachdem er vom Seuthes, durch Ver-mittelung der Gesandten, einen Theil des schuldigenSoldes erhalten hatte, begab er sich mit dem Heere,das sich damals noch auf sechstausend Mann belief, zurSee nach Lampsacus, und von da nach Pergamus, einerStadt in der Provinz Troas. Bei Parthenia, wo sichder Feldzug der Griechen endigte, traf er auf einen vor-nehmen persischen Fürsten, der in das Reich zurükkehrte;er nahm ihn mit seiner Frau und Kindern und seinem kost-baren Gepäcke gefangen, und sah sich dadurch in Standgesezt, große Geschenke unter die Soldaten auszutheilen,und allen Verlust, den sie erlitten hatten, reichlich zu ver-güten. Thimbron kam endlich an, übernahm den Heer-befehl über diese Truppen, vereinigte sie mit seinem Hee-re, und begann den Feldzug gegen den Tissaphernesund Pharnabazus.So endigte der Feldzug des Cyrus. Xenophonrechnet von dem ersten Marsche der Armee dieses Prin-zen aus der Stadt Ephesus bis zu ihrer Ankunft an denOrt, wo das Treffen vorfiel, fünfhundert und drei-ßig Parasangen, und drei und neunzig Tagmärsche; undauf ihrer Rükkehr von dem Orte des Treffens bisKotyora, einer Stadt an der Küste des schwarzen Mee-res, sechshundert und zwanzig Parasangen und hundertund zwanzig Tagemärsche; beides aber zusammen ge-rechnet, sagte er, betrug der Hin= und Herweg eilf-hundert und fünfzig Parasangen und zweihundet undfünfzehn Tagemärsche; und die ganze Zeit, welche dasHeer gebrauchte, diese Reise zu vollenden, die Ruhe-tage eingerechnet, betrug fünfzehn Monate