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1 (1821)
Entstehung
Seite
147
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147Dreizehnter Abschnitt.einzuverleiben. In der Stunde der Entscheidung kehr-ten diese, die sehr wahrscheinlich den beträchtlichstenTheil des persischen Heeres bildeten, ihre Waffen ge-gen ihre Unterdrüker. Die Engpässe der Gebirgewaren von den Milesiern besezt. Diese verhindertenden Rükzug der Perser, führten sie den verfolgendenGriechen entgegen, und fielen endlich selbst auf dieFliehenden, die jezt von allen Seiten gedrängt fastsämmtlich niedergehauen wurden. Mehr als vierzigtau-ſend Perſer, unter dieſen Tigranes, ihr Anführer,fielen in dieser blutigen Schlacht; die wenigen, die dem Todeentkamen, flohen nach Sardis. Ihre Schiffe, ihr La-ger und eine unschäzbare Beute fielen in die Hände derSieger. Die Schiffe wurden sämmtlich verbrannt. DieBefreiung der asiatischen Griechen war die Folge die-ses Sieges; die griechischen Städte fielen ab von derHerrschaft der Perser, sie vereinigten sich mit dem all-gemeinen Bunde der Griechen, und erhielten ihre freieVerfassung bis zu dem Untergang der griechischenStaaten.Die unermeßlichen Schäze der Perser brachteneinen bis dahin unbekannten Reichthum nach Griechen-land. Aber im Gefolge dieses Reichthums verbreitetensich auch jene Laster, die gewöhnlich aus demselben ent-springen. Mäsigkeit und Arbeitsamkeit verloren sich all-mählig, an ihre Stelle traten Trägheit, ausschweifen-der Prunk im häuslichen Leben, und ein zügelloserHang zum Vergnügen. In Athen traten die ärmerenBürger mit den Reichen in den Besiz der Würden desStaates, aber diese Maasregel, die selbst der weiseAristides vorschlug, entfernte die ärmeren Bürger ausihren Werkstätten; dadurch verloren sie die Zeit, diedem Erwerb zum Unterhalt ihrer Familien bestimmtwar, und während die reichen Familien im Ueberflußund Ueppigkeit schwelgten, darbte der größte Theil derBevöl-K 2