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Geschichte und Litteratur der Stenographie
Entstehung
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42 Die Stenographie im 19. Jahrhundert.

Das System Mavor wurde bearbeitet oder herausgegeben von Hunter1812, von einem Ungenannten 1813, Lawson 1 813, Dangerfield 1814, Stones1814, James Mitchell 1815, Floyd 1818, Jackson 1823, Bennett 1825,Enfield 1826, Grellet 1830, Perkins 1833, Gardner 1834, einem Ungenannten

1835, Frank 1838, Westby-Gibson 1838, Bradley 1843, JE Shilleto 1845u. A. (H. Gr. S. 8493).

Das System Taylor fand Herausgeber und Bearbeiter in Stones 1814,Kitchingman 1815, Carstairs 1815, Bailey 18ig, OcfeZZ 1822, Harding 1823,Gould 1823, Macdougal 1825, Curtis 1830, Cooke 1832, Wfao^ 1834, Kerin

1836, Ventris 1837, Templeton 1840, Thatcher 1840, im Penny-System 1842,W 7 bodÄcw.se 1842, Saxton 1842, Jones 1845, Essenhigh 1852, Blundell 1854,Cameron 1856, Z/yZe 1856, Coleman 1857, Mangan 1860, JLevy 1862, TerReehorst 1865, ^4Z. Herbert Thompson 1868 u. A. (H. Gr. S. 96102).Es findet noch heutzutage Anhänger in der Praxis.

Bei der verwirrenden Menge von Lehrbüchern, von denen manche nurdem Titel nach bekannt sind, ist es nicht möglich, diese Gruppen vollständigfestzustellen, auch war es bei der Gepflogenheit der Verfasser, von einemSystem dieses, von einem anderen System jenes zu entlehnen, schwer, dieGrenzen zwischen den einzelnen Schulen festzuhalten; so hat Stones das Al-phabet des Taylorianers Crome und die Vocalbezeichnung Mavor's; Clive nenntsein 1810 erschienenes System ein verbessertes Mavor'sches, behielt aber nurdessen Vocalbezeichnung bei und gab seinem System dadurch, dass er denZeichen unter der Zeile einen anderen Lautwert gab, als denselben Zeichenauf der Zeile, einen ganz anderen Charakter (H. Gr. S. 163); Farr hatMavor's System im ganzen beibehalten, aber die Anlaute a, e, i durchHochstellung, o, u, y durch Tiefstellung der Consonantenzeichen ausgedrückt(H. Gr. S. 167); Harding ist zweifellos Taylorianer, aber in seinem Strebennach Deutlichkeit von Mavor beeinflusst; Phinehas Bailey hat Taylor's Al-phabet, aber eingefügte und verbundene Vocalzeichen; Jackson, der zweiAlphabete auf einmal herausgab, zeigt in der Vocalbezeichnung eine schwacheAnlehnung an Mavor, sonst könnte er ganz die parlamentarische Bezeichnungeines »Wilden« erhalten (H. Gr. S. 87).

Das im vorigen Jahrhundert aufgetretene Streben, die Vocalzeichenmit den Consonanten zu verbinden, fand schon 1800 Vertreter inHarvoin und in Radcliffe Prosscr, die Schrift des letzteren verhält sich zurCurrentschrift wie 1:3 1 j 3 ; auch gab Prosser eine abgekürzte Currentschriftheraus. Nicholson's System (1806) ist eine Mischung von buchstäblicherund Punktvocalisation. Das Streben dieser Gruppe vollständig lautlich zuschreiben, ging bald über die 5 Vocale der Currentschrift hinaus und zurphonetischen Schreibung. Phinehas Bailey stellte 1819 18 Vocalzeichen auf,Thomas Towndrow 1831 16, Francis Fauvel-Gouraud 1850 21 (letztererempfahl für den Buchdruck eine getrennte Schreibung der Laute). AmasaA.D. Sproat 1857 stellte neben seinem stenographischen Alphabet ein solchesfür den Druck auf, er begnügte sich mit 15 Vocalzeichen (H. Gr. S. 139146).

Den Gegensatz zu dieser Richtung bilden die Versuche, die Kürzeder Stenographie durch die Position zu steigern, deren erster vonSamuel Richardson 1800 unternommen wurde. Dieser stellte ein Netz von7 Stellungen in der Höhe und 4 Stellungen in der Breite auf und gab jederStellung einen Lautwert. Stellte er nun das Zeichen thr in die Stellungdes /, so war father zu lesen. Punkte und Kommas in solchen Stellungenhatten Sigelbedeutung. Zu einer solchen Stenographie gehörte nicht nurSchreibflüchtigkeit, sondern auch Treffsicherheit und die Vertreter dieser Be-