68 Die Stenographie im 19. Jahrhundert.
Writer, 1887. Ung., Winged Words, 1887. F. O. Dettmann, The shorthand gazette,New-York 1888. Shorthand Review Company, The Shorth. Review, 1889—93. FrankHarrison's Shorthand Magazine, Boston 1889—93. Isaac S. Dement, The NationalStenographer, Chicago 1890—93. A. L. Thompson and C. W. Dearbom, The ReadyWriter, San Francisco 1891—93. R. Holmyard, National Phonogr., official organ ofthe Evercirculator world, London 1891—93. John E. McLachlan, Phon, and Typist,London 1891—93. Veale, Chifferiel &■ Co., London Phonographer, London 1891—93.Barnes' Shorth. and Typewriting Magazine, St. Louis 1892—93. Frank Harrison'sShorthand Weekly, Boston 1892—93. /. G. Cross, The Exponent, Chicago 1892—93.Gokey's Shorthand Magazine, Paterson 1892—93. Phonographic Institute Company,The Phonogr. Library, Cincinnati 1892—93. Ung., The Stenographic World, Chicago1892—93. R. A. Smith, The Shorth. World, Omaha 1892—93. Jrish PhonographicPubl. Co., Jrish Phonographer Bulletin, 1892—93. H. Hemperley, The Stenographer,Philadelphia 1893. E. L. Craigmiles, The Southern-Shorth. Reporter, Chattanooga1893. Isaac S. Dement, Dictation, Chicago 1893. Clarence S. Merill, Pacific Steno-grapher, San Francisco 1893.
Ohne Jahreszahl. Alfred Gunn, The Eclipse, London. Ung., The Forerunner,Ledbury and Hereford. Ung., The Imperial Journal. F. G. Morris, The Mentor,Easthampton Mass. Miss M. E. Humphrey, The Miniatur Phonogr. Martin Hurst,The Phon. H. C. Manley and J. O. Nixon, The Phon. Magazine, New-Orleans. Geo.Hartshorne, The Phon. Miscellany, London. Ung., Script. Phon. Journal, Glasgow,Arthur W. Croxton, The Sh. Monthly, Manchester. H. B. Allen, The Shorth. Times,Chicago A. Wayne, The Univ. Phonographer. A. Mason, The Hawthorn, Derby.
Die deutsche Stenographie.
Der k. k. Oberlieutenant Joli. Casp. Danzer, in Wien war mit den Um-arbeitungen, welche Taylor's System durch Mosengeil und Horstig erfahrenhatte, nicht einverstanden; er sah es »als einen wichtigen Vortheil an, Schrift-zeichen zu gebrauchen, welche bis auf wenige der deutschen, französischenund englischen Sprache eigenthümliche für alle drei die nämlichensind und ebenso leicht auf jede andere Sprache angewendet werden können«.Er zog es daher vor, Taylor's System für die deutsche Sprache in der Weisezu bearbeiten, wie Bertin es für die französische gethan hatte: er behielt dieConsonantenzeichen bei, stellte für die Auslautvocale und für einige Nach-silben eigene Zeichen auf und gab den Zeichen deutsche Wortbedeutungen(H. Gr. S. 201). Seine Schrift verhielt sich zur Currentschrift wie 1: 4, standdem englischen Original an Kürze nicht nach und hätte sich unter günstigenVerhältnissen in Deutschland ebenso gut in der parlamentarischen Praxisgewährt wie ihre englische Mutter; aber diese günstigen Verhält-nisse fehlten in Deutschland. Nur wenige verstanden den Wert derStenographie zu würdigen. Zu diesen wenigen gehörte Graf v. Kinsky, welcherDanzer's System mehrere Jahre hindurch an der Militärakademie zu WienerNeustadt lehren Hess. Dies war der erste öffentliche Unterrichtin der Stenographie in den Ländern deutscher Zunge, der leiderdurch die Kriegsstürme bald hinweggefegt wurde. Danzer übertrug 1802die Stenographie in gleicher Weise auf die lateinische Sprache, um sie fürdie Aufnahme der Verhandlungen des ungarischen Landtages, welche in la-teinischer Sprache stattfanden, geeignet zu machen; aber auch in Ungarnwaren die Verhältnisse der Stenographie in jener Zeit nicht günstig. 1820und 1848 wurde Danzer's System von W. J. Ellisen von Nidlef in Wien