— intensiver arbeiten — mehr Sitzfleisch — sonst kommenSie nicht weiter!"
„Aber Herr Professor, das hab' ich doch wohl genug!"
Und wie's in Künstlerkreisen zugeht, bewies er mit demBildchen von Malers Verlobung
Er ist Maler und sie hat auch nichts!
Weil die Kunstjüngerinnen meist weniger Schönheit zeigenals ihre Werke, zeichnete er eine badende Malerin, der sichunvorsichtigerweise ein Schwan genähert hatte und schriebunter das Bild:
Die Malerin Fräulein Leda und der entsetzte Schwan.
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Als er dann berühmt wurde, traf er manchen seiner altenArbeitsgenossen wieder. Da entwickelte sich etwa solchGespräch:
„Wie ich mich freue, Sie zu sehen, Herr Kollege, könnenSie denn jetzt noch malen?"
„Nee, Herr Professor, nur was so verlangt wird — Plakatefür Gastwirte: Eisbeinessen — Garderobe abgeben — AchtungKeller — Hunde an der Leine zu führen — Kegelbahn —Sommergarten ist eröffnet — Für Herren — Für Damen —na, ich male ooch so — und Sie, Herr Kollege?"
„Ja, Herr Professor, Sie wissen, ich war linkshändig, nunhat mir der Zucker den Arm genommen — bin alle. Wennauch Professor Max Liebermann sagt: ,Es ist jut, wenn sichmal so 'n Maler die Hand bricht und mit der andern janzlangsam wieder von vorne anfängt — es würden janz andereSchöpfungen werden, weil die alte geschulte Hand zu sehrden Schlenker der Virtuosität des Geldverdienens hätte' ■—ja — ich hatte nicht mehr Zeit dazu und habe meine musi-kalischen Kenntnisse benutzt und leire mich so durch alsHoforgeldreher. — So vergeht die Herrlichkeit der Welt!"
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