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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
398
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Waffentaten und Kämpfe gab es ein immer über allemstehendes Gebot:

Das Gebot der Menschlichkeit.

Das hat Zille in seinen trotz aller Blutereignisse nie mit' Blut oder Haß oder Boheit gefüllten Zeichnungen und Weis-heiten seines Vadding und seines Korle stets hochgehalten.Er hielt sich und seine Arbeit frei von Kriegspsychose, Haß-gesang und Kriegsbegeisterung. Er streute lebendigen Humor

205. Vadding unterwegs von Osten nach Westen.,,Süh, Korl, nu geiht's all wedder rut. Weist worum? Korl und Vad-ding sünd eben ümmer K.V.!"(Am Ende des Krieges, als Frauen alle Ämter im Innenland versahenund die Jugend unruhvoll als Wandervögel hin und her schwärmte.)

Aus dem Ulk.

über diese blutrünstigen Tage mit ihren Katakomben vonToten und Verstümmelten. Er rief unermüdlich zum hebe-vollen Menschentum. (Siehe auch die Vaddingbilder imKapitelZille in der Liebe des Volkes".)

Und so kam es, daß an den Schützengräben, an der FrontZille mit seinem Vadding populär wurde, daß viele Kämpfen-den auf ihn warteten.

So gab er auch vielen Soldaten in den rauhen Tagen vonseinem großen Herzen ein wenig Wärme hin--------

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