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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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legten ihn die Sanitätsunteroffiziere auf eine flache Pritscheund wollten das steifgewordene krumme Bein strecken. Einflaches Brett aufs Bein und dann alle Mann mit ganzemGewicht und voller Wucht drauf!

Ich höre den armen Kerl heute noch schreien und brül-len . . . Nach Hause kommen durfte er auch nicht.

Sein Vater hatte ihm gesagt:

Bleibe, bis du gesund bist!"

Na da wollten sie ihn eben so lange bearbeiten, bis ervon selber ging und unterschrieb, daß er gesund entlassenwar."

*

Vor mir hatten die Unteroffiziere Angst. Überhaupt inSonneburg. Da war ich Vertrauter vom Leutnant

Ich war zwar nur Hundsgemeiner. Aber Angst hatten sie!"

Auch diese Jahre beim Kommiß hatten ihr Gutes für Zille.Der Weltkrieg kam. Und wir mußten uns alle zu diesemSchicksalsschlag einstellen. Da fand Zille seinen Weg durchdiese Zeit: den richtigen Weg.

Er fand seinenVadding in Frankreich" und dessenFreund, seinen Korle. Später reihten sich naturgemäß an:Vadding im Osten",Vadding im Süden" und so weiter.Er gab Bilder von allen Fronten, von allen Schlachtfeldernund Kampfgebieten. Und er wußte diese Landschaften, dieStimmung, ja selbst die militärischen Einzelheiten so echt undüberzeugend zu treffen, daß alle glaubten, er sei auchvorn"gewesen. Niemand, der selbst im Felde gewesen, wollte ihmglauben, daß er in der ganzen Kriegszeit nicht aus Berlinherausgekommen und nur einmal seinen ältesten Sohn, einenLehrer, in Hinterpommern besucht habe. Alles, was an derSoldatenausrüstung zu schildern war, brachte Zille echt undstimmungsgemäß. Er ging eben auf die Bahnhöfe, in derenWartesälen die bald vom Westen nach dem Osten, bald vom

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