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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
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Schweineschlächter vom Viehhof, entdeckte ihre Stimme undHeß sie ausbilden.

So kam Thusnelda vom Parterre in den Tingel-Tangel-

keller."

*

Doch war Zille in seiner Kindheit nicht nur betriebsamund aufmerksam auf seine Umgebung. Er war sicher auchein guter Schüler. Von der Schule erzählt er:

Manches Gute habe ich auch wohl in der Schule emp-fangen. Wir hatten damals einen alten Lehrer Ulrich. Derhatte langes, lockiges Haar wie Unland. Der war geduldigmit uns Berliner Jungs, in der Schule in der Krautstraße.Wir waren doch alle zwölf und dreizehn Jahre alt! Da habenwir dem alten Mann das Leben nicht leicht gemacht.

Wenn damals auf der Straße das Hurraschreien losginges war 1870 und Kriegs- und Siegesdepeschen kamen fastalle Tage dann mußte er sie uns reinholen lassen. Denndann mußte er uns doch freigeben. Ganz traurig las er vorvon den Gefallenen und Gefangenen. Und dann sagte ernachdrücklich:

,So nu geht nach Hause und sagt das eurer Mutter!'

Aber erst mußten wir noch singen:

.Freiheit, die ich meine, die mein Herz erfüllt,Komm mit deinem Scheine, süßes Engelsbild!'Ja, ganz wehmütig wurde der alte Ulrich dabei und wenner von den Toten erzählte.

Ja da mag wohl denn die erste Saat von der Sehnsuchtnach Freiheit in mir gekeimt sein gemerkt habe ich da-mals nichts davon und heute auch noch nicht viel von derFreiheit."

Wir Schulkinder machten damals schon Ausflüge nachdem Zoo. Weil wir aber keinen Groschen zum Fahren hat-ten, liefen wir den ganzen Weg von der Krautstraße bis zumZoo, meistens am Wasser entlang durch die ganze Stadt

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