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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
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Zille lachte höhnisch auf:Jetzt sammle ich Kommers-lieder. Werde bald ein paar Millionen beisammenhaben.. ."

Auch andre Kostbarkeiten machte ich als Schuljunge da-mals. Jeder, der was auf sich hielt, hatte doch solche schönenglänzenden Öldruckbilder. Und mit den glatten Rahmenswaren sie damals nicht recht zufrieden. Da wurden nu ausLederresten Blumenblätter ausgeschnitten und bunt bemalt.Und dann wurden sie mit Leim oder anderm Klebstoff aufdie Rahmen aufgepappt. Dadurch wurden sie dann hart undsteif.

Und die Stadtkinder, die damals nicht rauskamen aus denStraßen und als es noch keene Blumenbeete auf den Plätzengab, die dachten dann, so sind alle Blumen so sindnatürliche Blumen.

Und das hatten wir mit unsern Kinderhänden zusammen-jepappt."

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Im Rattenhaus habe ich als Junge oft Kommißbrot einge-kauft. Das ist das alte Haus in der Alexanderstraße gegenüberMagazinstraße, in demDie Ratten" von Gerhart Hauptmannspielen. Damals war es noch Kaserne, so aus der Zeit vomSoldatenkönig, deftig, aber mit niedren Stuben und dunklenGängen. Wo heute die Stadtbahn auf den hohen Bogen fährt,floß der Festungsgraben. Und auf der andern Seite vomGraben lag die andere Kaserne. Das war wohl das Kadetten-haus.

Im Rattenhaus holte ich von den Soldaten die schwarzenBrote, das Stück zu siebzehn und achtzehn Pfennige. Damußte man sich vorsichtig auf den weiten Gängen, die nachPutzzeug und Stiefelschmiere rochen, herumdrücken. DieUnteroffiziere waren nicht immer gemütlich. Aber die Sol-daten selbst auch nicht. Wenn man zwei Pfennige wenigerbot, gab's gleich 'n Katzenkopp!

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