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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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Welle von Tanzpaaren, bunt durcheinander, wirbelt um dieMusikantenbühne herum. Und Zille, der schon die Freudeam Fest verloren zu haben schien, sieht nochmals freudighinein in diesen Trubel. Als aber wieder der Bettel umAutogramme anfängt, schüttelt er den Kopf:

Nee nu ist's genug... 1" Und leise sagt er zu seinemNachbar:Wenn ich für jedes Autogramm 'ne Mark kriegenwürde, hätte ich vielleicht mehr, als wie ich so dafür kriege,daß se mit meinem Namen krebsen gehen..."

Man will ihm das nicht glauben. Neidische meinen, erwerde reich durch den Zilleball. Aber er bekommt vielleichtfür alle die wochenlangen Scherereien und Belästigungen schon monatelang vorher quälen sie ihn um Freikarten,und muß er Batschläge für die Ausstattung und Propagandaerteilen nun, er wird höchstens einen Monatslohn einesAngestellten bekommen.

Ja, von die Arbeit wird man nich reich! Bloß, wenn manden Profit zieht von der Arbeit anderer..."

Und dann wollen noch Unzählige von ihm hören, ob sieecht" sind, ob er sie für wirkliche Zillekinder halte.

Väterüch gibt er manchem ein gutes Wort und sieht manchMädchen freundlich an. Schließlich muß er noch die Prä-miierung der besten Zilletypen überwachen oder gutheißen.Und nur ab und zu einen Schluck aus der Pulle. Aber nichtaus 'ne Sektpulle oder aus der Kognakflasche. Nein, schonseit einem Jahr begnügt er sich mit Fachinger Wasser odereinem andern Brunnen und kühlt seinen heißen Körper, derzu glühen scheint im Lärm des Balles, in der lauten Jazz-musik, dem Gesang und Gekreisch und Gejohle und demGedudel mehrerer Leierkasten der Fröhlichen und im heißenDunst, der von den Tausenden von Tanzenden aufsteigt.

Das letztemal kostete er vom Kognak beim Sommerfest imLunapark, wo er auch als Preisrichter seines Amtes waltete.Feine französische Marke! Aber ich nahm nur ein paarTropfen auf die Zunge das brannte im ganzen Körperwie Feuer! Das war richtiges Feuerl"

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