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Das Zillebuch : mit 233 meist erstmalig veröf. Bildern
Entstehung
Seite
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Und es ist auch manchmal überraschend, was so'n Jungekann. Ja- und dann, wenn die Pubertät vorbei ist dannsoll er selber Charakter haben und Fleiß und Er-findung

Und denn ist er ein hohles Ei. Ausgepustet ....

Nee ich nehme die Verantwortung nicht auf mich.

Ich sage immer:

,Gehn Sie man auf die Hochschule und holen Sie sich daBescheid. Die Leute da sind angestellt und werden dafürbezahlt' ..."

In seinen früheren Jahren ist Zille von manchen Ge-schäftsleuten rücksichtslos ausgebeutet worden. Seine Zeich-nungen wurden, ohne daß er gefragt oder dafür bezahltwurde, in Massen zum Nachdruck verkauft. Auch erschienenviele Abbildungen von ihm, zu deren Reproduktion er keine,Genehmigung erteilt hatte, die von den Verlegern gegenseinen Willen veröffentlicht worden waren. Zuerst hat erwohl manches ruhig geschehen lassen:Man verliert sonstseine Beziehungen." Dann hat er gemeinsam mit KollegenNachdruckskontrolle geübt, seine Zeit im Dienste der Kol-legen geopfert. Jetzt steht er auf dem Standpunkt, von demer erzählt:

Der Kunsthändler .... bot mir so recht niedliche Preisefür meine Zeichnungen. Am liebsten hätte er den ganzenSchwung so auf Ramsch gekauft. Da sagte ich zu ihm:

,Gewiß doch ich werde meine Zeichnungen pfund-weise verkaufen!'

Da merkte er denn, was los war und ging."

Selbstbewußt erzählt er, wie Liebermann immer für ihneintrat, wie er ihn in die Akademie brachte (siehe Kapitel:Wenn man berühmt ist") und wie er auch bei andernGelegenheiten Zilles Können anerkannte und bewertete:

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