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2 (1853) Organische Chemie
Entstehung
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Einlei tu ng.

ursprünglichen (primären) durch den Namen sekundäres Ra-di cal- Das durch Substitution entstandene secundäre ßadicalenthält dieselbe Anzahl von Elementaräquivalenten wie das primäre,aber die Elemente in beiden sind verschiedener Natur. In dernämlichen Weise lassen sich verschiedenartige Substitutionen inden Radicalen herbeiführen; es ist aber hierbei wohl zu bemer-ken, dass niemals eine Substitution des Kohlenstoffs durch einanderes Element stattfindet, sondern dass nur die übrigen Elementedes zusammengesetzten Radicals, namentlich der Wassertoff, ganzoder theilweise durch neue Elemente ersetzt werden können. Diehierdurch entstandenen secundären Radicale zeigen in ihren Ver-bindungsverhältnissen grosse Uebereinstimmung mit den Verbin-dungen der primären Radicale, aus welchen sie entstanden sind,obwohl auch die Natur des eintretenden Elementes einen. wenngleich geringeren. Einfluss auf die Eigenschaften des neuen Ra-dicals ausübt. Die Stoffe, welche in dieser Weise den Wasser-stoff in zusammengesetzten Radicalen vertreten können, sindhauptsächlich : Chlor , Brom, Jod, Untersalpetersäure (welchewir der Kürze halber durch NO, = X bezeichnen wollen), AmidNIL und schwefelige Säure SO,,.

Die secundären Radicale behalten den Namen des primärenRadicals bei, erhalten aber noch einen Zusatz, welcher die Naturund Menge des eingetretenen Stolfes bezeichnet, so wie dies inder nämlichen Weise bei den Trivialnamen geschieht. FolgendesBeispiel wird dies deutlich machen:

c,,

Chlorobenzoyl . .

. c,,

Bichlorobenzoyl

. • c 14

Trichlorobenzoyl .

. . c l4

Nitrobenzoyl . .

■ • c,.

Binitrobenzoyl . .

■ • c,,

Amidobenzoyl .

■ c M

11

H, i

Cl i

H 8

a s

ii.

Cl, j

H,X

= c„

II.

NO,

II, 1

x s 1

= c M

•2 (N (

II 4 /

NH.,(

33. Verbindungen der Radicale. Die Verbindungender organischen Radicale mit Sauerstoff führen im Allgemeinenden Namen Oxyde, oder wenn sie saure Eigenschalten besitzen.