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werden sie Säuren genannt. Die Verbindungen mit Chlor, Brom,Jod erhalten die Bezeichnung Chloride, Bromide, Jodide.
Auch die secundären Radieale C 4 5? J ; C, „ '
Ol i CL
sich mit Chlor zu Chloriden, welche die Namen:
vereinigen
O.
Chloracetylehlorid (C 4 * Iä J\BicUoraeetylchlorid/C" *f j) Cl
erhalten.
Die organischen Radieale verbinden sich auch mit Schwefel,und die Verbindungen erhalten den Namen Sulfide, oder wenn esin zwei Verhältnissen geschieht, so heisst die niedrigere Verbin-dungsstui'e Sulfür, die höhere Sulfid.
Die Verbindungen der organischen Radieale, welche gleich-zeitig Sauerstoff und Chlor enthalten, erhalten den Namen Oxy-chloride; verbindet sich ein Radical mit Sauerstoff und Schwefel,so führt die Verbindung den Namen Oxysulfid :
n) ° !
Acetyl-Oxy-Bichlorid (C,Acetyl-Oxy-Bisulfid (C„ H,)
34. Gepaarte Radieale. Eine sehr bemerkenswert!«!Eigenthumlichkeit der organischen Radieale ist die, sich mit an-deren Stoffen vereinigen zu können, ohne dadurch ihre Eigen-schaft als Radieale zu verlieren. In Folge dieser Vereinigung ent-steht ein neues Radical, welches sich wieder, wie das erste orga-nische Radical, mit einfachen Stoffen zu vereinigen vermag. Mannimmt hierbei an, dass nur das ursprüngliche organische Radicalchemisch wirksam sei, und der andere Stoff, als ein Anhängsel,dem ersten in alle Verbindungen folge. Derartig zusammenge-setzte Radieale nennt man gepaarte Radieale, und derehemisch unwirksame Stoff erhält den Namen Paarung.
Das Radical Cyan, C 2 N, vereinigt sich z. B. mit Schwefelzu Schwefelcyan, C ä NS 2 , einem neuen Radical, welches denbesonderen Namen Rh od an erhalten hat. Selbst mit Metallen,wie z. B. Eisen, vereinigt sich das Cyan zu neuen Radicalen,die ebenso wie das Cyan für sich den Charakter negativ elektri-scher Elemente besitzen. Das Ferrocyan (3Cy-|-Fe) ist einsolches gepaartes Radical, welches in ähnlicher Weise sich mitanderen Elementen vereinigt, wie das Cyan für sich. Das Ka-kodyl. C, Il„ As, ist ein aus 2 Aeq. Methyl, 2 (C s H 3 ) und 1 Aeq.