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2 (1853) Organische Chemie
Entstehung
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26 Einleitung.

erwärmt und die Luft wiederholt auspumpt, hierauf bei einer ge-messenen Temperatur t" gewogen, und endlich mit einer beliebi-gen Menge (etwa 10 Grammen) der zu untersuchenden Flüssigkeitgefüllt. Der Ballon wird zweckmässig in dem in Fig. 14 dar-Fig. 1 I

gestellten Halter befestigt, und in dem Apparate Fig. 15 ineiner eisernen mit Oel gefüllten Wanne über Kohlenfeuer erhitzt.Das Thermometer ist an derselben Klemme befestigt und zeigtdie Temperatur des Bades genau an Man erhitzt über Kohlen-feuer so, dass nach einiger Zeit die Temperatur erreicht ist. inwelcher man die Bestimmung der Dampfdichte vornehmen will,und erhalt diese einige Zeit constant. Sobald der Siedepunktder eingeschlossenen Flüssigkeit erreicht ist, verwandelt sich diesein Dampf, welcher die Luft vertreibt und zuletzt selbst zum Theilentweicht- Mit einer kleinen Weingeistlampe erwärmt man dieaus dem Oelbad hervorragende Spitze des Ballons und schmilztsie hierauf mit der Löthrohrflamme zu Man bemerkt die Tem-peratur V des Oelbades hierbei und den Stand des Barometers h'.Man nimmt nun den Ballon aus dem Oelbade, reinigt ihn, wenner erkaltet ist, und wägt ihn. Es handelt sich zunächst darum, denRauminhalt des Ballons zu bestimmen, und zu sehen, ob in dem-selben keine Luft zurückgeblieben ist; man bricht daher die Spitzedes Ballons unter Quecksilber ab, welches denselben ganz an-füllt, wenn alle Luft durch den Dampf ausgetrieben war; dieFlüssigkeit, welche durch Condensation des Dampfes in dem Bal-lon enthalten ist, wird mit der Pipette herausgenommen und durchQuecksilber ersetzt. Hat man in dieser Weise den Ballon ganz