Kinleitunt
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mit Quecksilber gefüllt, so entleert man ihn in ein graduirtes Ge-fäss und misst die Menge desselben, wodurch man den Inhalt desBallons bei der gewöhnlichen Temperatur erfährt.
Füllt sich bei dem Abbrechen der Spitze der Raum nichtvollständig mit Quecksilber an, so hatte der Dampl nicht alle atmo-sphärische Lult entfernt; man lässt alsdann die zurückgebliebeneLuft in eine mit Quecksilber gefüllte graduirte Röhre aufsteigenund misst sie. In diesem Falle muss man eine Correction an denResultaten anbringen. Man hat also durch Wägimg und Messungfolgende Angaben erhalten:
P Gewicht in Grammen des mit Luft bei der Temperatur lund dem Barometerstand b gefüllten Ballons.
1" Gewicht in Grammen des mit Dampf bei der Temperaturt und dem Barometerstand b' gefüllten Ballons.
V Rauminhalt des Ballons bei der Temperatur t.
Es berechnet sich hieraus zuerst das Gewicht p der atmo-sphärischen Luft in dem Ballon bei t Temperatur und b Druck zu
p — 0,0012932 V. —:----- l —— --------—:
' 1 -)- 0,003G7 t 7G0 '
daher das Gewicht des Glases zu P — p. Das Gewicht desDampfes ist daher: P' — (P— p).
Da das Glas sich in der Wärme ausdehnt, so ist der Inhalt
V des Ballons bei der Temperatur t' , wenn k den Ausdehnungs-coefficienten des Glases darstellt, V = V{l-\-kt').
Das Volum V des untersuchten Dampfes bei der Temperatur
V und dem Barometerstand 6' wiegt also P' — (P — p); das Ge-wicht eines gleichen Volums atmosphärischer Luft beträgt:
0,0012932 F(l +/./') ■
und dii
1 + 0,00307 Vgesuchte Dampfdichte ist daher:____________ P'-{P-p)
0,0012932 V(l + kt')'
1
7G0
6'
' 7G0
1 -(- 0,003G7 t'
29. Um die durch den Versuch gefundene Dampfdichte mitder aus der Formel berechneten zu vergleichen, oder um dasVerdichtungsverhältniss zu ermitteln, verfährt man in folgen-der Weise.
Die hypothetische Dampfdichte des Kohlenstoffs wird zu0,8292 angenommen, wenn das Aequivalentvolum desselben imgasförmigen Zustand gleich 1 gesetzt wird. Zieht man nämlich