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2 (1853) Organische Chemie
Entstehung
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21
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Einleitung. 21

Silberoxyd........ C,9,46

Wasserfreie Essigsäure .... 30,54

100,00.

Berechnet man hieraus, wie viel wasserfreie Essigsäure mit1 Aeq. oder llfi Gewichtstheilen Silberoxyd verbunden ist, so fin-det man - .

G9,4G -110=: 30,54 : x == 51,0 Essigsäure.

Pas Acquivalent der wasserfreien Essigsäure wiegt also 51,0,und wenn man hierzu das Gewicht von 1 Aeq. Wasser (9 Ge-wichtstheile) addirt, so findet man das Aequivalent des Essigsäure-hydrats- 51,0 -f 9 == 00,0.

Berechnet man die Zusammensetzung des Essigsäurehydratsauf CO Gewichtstheile, so findet man:

Kohlenstoff. . 24 = 4 X « = 4 C,Wasserstoff 4 = 4 X 1 = 4 H,

Sauerstoff . . 32 = 4 X » = * O.GÖ.

Die chemische Formel des Essigsäurehydrats ist hiernachC,H 4 0,.

23. Um das Aequivalent einer Basis zu bestimmen, verbindetman dieselbe mit einer starken Säure und analysirt das Salz, in-dem man sowohl die Menge der Säure, als auch die Menge derin dem organischen Stoff enthaltenen Elementarbestandtheile er-mittelt. Es ist hierauf leicht, die mit 1 Aequivalent der Säureverbundenen Mengen der einzelnen Bestandlheile zu berechnen,und durch Division mit den dazu gehörigen Aequivalentgewichtendie Anzahl der Elementaräquivalente zu ermitteln.

Die Zusammensetzung der Salze der organischen Basen ent-spricht derjenigen der Ammoniaksalze. Die Salze der Sauerstoff-sauren enthalten stets auf 1 Aeq. der Säure noch 1 Aeq. Wasser,und in den Salzen der Wasserstoffsäuren ist 1 Aeq. der Wasser-stoffsäuren geradezu mit 1 Aeq. der Basis vereinigt, ohne dasseine Abscheidung von Wasser stattgefunden hat.

Wir wollen, um ein Beispiel anzuführen, die Zusammensetzungdes chlorwasserstoffsauren Kreatinins berechnen. Durchdie Analyse wurde folgende procentische Zusammensetzung diesesSalzes gefunden: