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2 (1853) Organische Chemie
Entstehung
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20
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'20 Einleitung.

terbleibenden reinen Silbers. Berechnet man hierauf die mit 1 AeqSilberoxyd (11G Gew.-Thle.) verbundene Menge der organischenSubstanz, so drückt dieselbe 1 Aeq. der Säure aus; in dem Säure-hydrat ist statt 1 Aeq. Silberoxyd 1 Aeq. Wasser enthalten. Hatman ferner durch die Elementaranalyse die procentische Zusam-mensetzung des Säurehydrats ermittelt, so berechnet man hierauf,wie viel von den einzelnen Elementen in dem durch das Aequi-valent des Säurehydrats ausgedruckten Gewicht enthalten ist,und erfährt durch Division mit dem Aequivalentgewicht der ein-zelnen Elemente die Anzahl der in dem Aequivalent der Ver-bindung enthaltenen Elementaräquivalente.

Wir wollen dies an einem Beispiel zeigen:

Durch die Verbrennung des Essigsäurehydrats mit Kupfer-oxvd hat man folgende Zusammensetzung dieser Säure gefunden*):Kohlenstoff .... 40,00Wasserstorf .... G,67Sauerstoff.....53,33

11X1,00.Dividirt mau durch die dazu gehörigen Aequivalentgewichteder Elemente, so drücken die Quotienten das Verhältniss derin der Verbindung enthaltenen Anzahl der Elementaräquivalente aus:

Für den Kohlenstoß 1

Für den Wasserstofl

Kur den Sauerstoff

40,000

153,33

= 0,07

= 0,07

= 6,07.

Diese ZahleD zeigen, dass die in dem Essigsäurehydrat ent-haltene Anzahl von Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffäqui-valenten in dem Verhältniss von 1:1:1 steht, oder dass dieprocentische Zusammensetzung der Essigsäure durch die FormelCI10 dargestellt werden kann.

Stellt man das essigsaure Silberoxyd dar, und verbrennt eineabgewogene Menge desselben in einem Porcellantiegel, so findetman, dass'dasselbe in 100 Theilen 04,07 Tide. Silber und mithin G9,4(iTheile Silberoxyd enthält. Die Zusammensetzung des essigsaurenSilberoxyds ist daher:

*) Wir nehmen hierbei an, um das Verst&ndniss nicht unnöthig znerschweren, dass die directe Analyse absolut genaue Resultate ge-liefert halte.