Einleitung. 13
mit einer rein metallischen Oberfläche versehen hat. Das glühendemetallische Kupier zersetzt das Stiekstoftbxydgas und macht denStickstoff frei.
Bestimmung des Stickstoff*1-i Es giebt hauptsächlich zwei Methoden, nach welchenman den in organischen Verbindungen enthaltenen Stickstoff be-stimmt. Entweder isoliri man den Stickstoff und bestimmt dasVolum des erhaltenen Stickstoffgases, oder man führt den Stick-stoff in Ammoniak über, dessen Menge man durch Wägen desPlatinsalmiaks ermittelt. In beiden Fällen la.-sen sich viele Abän-derungen au dem Verfahren anbringen, und wir wollen nur zweiMethoden beschreiben, welche vorzugsweise augewendet werden.
1."). Bestimmung des Stickstoffs dein Volum nach.Man erhält den in einer organischen Verbindung enthaltenen Stick-stoff stets in Gasform, wenn man die organische Substanz mitKupieroxyd verbrennt, und die gasförmigen Producte über glü-hendes Kupier leitet. um beigemengtes Stickstoffoxydgas zu zer-stören; der Wasserdampf verdichtet sich zu tropfbar flüssigemWasser und die Kohlensäure entlernt man durch Kalilauge. Dieeinzige Schwierigkeit, die man zu überwinden hat, ist die Abhal-tung von atmosphärischer Luft, und dies bewirkt man am bestendurch einen Strom von Kohlensäure, den man durch den ganzenApparat leitet. Man verfährt daher in folgender Weise.
Man bringt in eine am einen Ende zugeschmolzene Verbren-nungsröhre af (Fig. 8) \on etwa :i Fuss Länge, 3U Gramme zwei-Fig. 8.
d
r
fach-kohlensauresNation . a h, davoreine Schicht, b c.Kupferoxyd, woraufman die mit viel
Kupferoxyd ge-mischte und vorherabgewogene Menge der zu analysirenden Substanz in die Röhreeinfüllt, c'/. welche die Bohre höchstens bis zur Hälfte anfüllendarf. Vor diese Mischung bringt man wieder eine Schicht, de.reines Kupieroxyd und füllt hierauf die Röhre bis J mit Kupfer-drehspänen von rein metallischer Oberfläche an.
Die so vorgerichtete Röhre u ?< (Fig. 9 a. f. S.) legt mau in einenVerbrennungsofen, befestigt daran mittelst eines gut schliesscndenKorks eine gebogene Röhre ef und taucht diese in eine kleineQuecksilberwaune unter. Man erwärmt nun zuerst das zweifach-st recker, urgan. Chemie. 2