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2 (1853) Organische Chemie
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Einlei tun;

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brennungs; Öhre umgiebt man hierauf mit glühenden Kohlen,schützt dabei die hinteren Theile vor der Wirkung der Hitzedurch einen Schirm F, und rückt denselben, wenn das Kupferoxydvorn glüht, allmälig nach hinten, so dass auch die Mischung derorganischen Substanz mit dem Kupferoxyd zum Glühen kommtund verbrennt. Das Wasser verdichtet sich in dem Chlorcalcium-rohr A , die Kohlensäure in dem Kaliapparat B, und wenn zuletztdie ganze Röhre rothglüht und keine Gasblasen mehr in den Kali-apparat eintreten, ist die Verbrennung beendigt. Man bricht hier-auf die Spitze der Röhre bei c ab, entfernt die Kohlen von demEnde der Röhre und saugt langsam Luft ein, um alles Wasserund alle Kohlensäure in die zu ihrer Aufnahme bestimmten Appa-rate zu leite n, worauf der Apparat auseinandergenommen unddie Wägung ausgeführt wird.

Man verbindet zuweilen den Kaliapparat B noch mit einerUförmigen Röhre C und einem Aspirator V. Die Röhre C istmit Stücken von Kalihydrat gefüllt, welche die geringe Mengevon Wasserdampf aufnehmen, die in der aus B entweichendenLuft enthalten ist. Sie wird daher mit dem Kaliapparat B zu-sammen gewogen. Der mit Wasser gefüllte Aspirator V erleich-tert das Durchsaugen von Luft zu Ende des Versuchs. Währendder Verbrennung ist der obere Hahn r geöffnet, so dass die Luftdurch ihn entweichen kann. Nach der Verbrennung schliesst manr und öffnet den unteren Hahn r', so dass Wasser ausfliesst, wel-ches durch Luft ersetzt wird, die bei c eindringt und den ganzenApparat durchströmt.

Da die Zusammensetzung der Kohlensäure bekannt ist (sieenthalt 27,27 Proc. Kohlenstoff) und ebenso die des Wassers (es-enthält 11,11 Proc. Wasserstoff), so lässt sich aus dem Gewichtder erhaltenen Kohlensäure undvon Kohlenstoff und WasserstoffAnalyse verwendeten Menge derist.

12. Um in demselben Apparat flüchtige Flüssigkeiten zu ana-lysiren, bringt man sie in vorher gewogene Glaskügelchen (Fig. 7),deren Spitze man hierauf zuschmilzt, worauf man durch aber-Fig. 7. malige Wägung die Menge der

darin enthaltenen Flüssigkeit er-fährt. Man füllt die Verbren-nungsröhre etwa zum viertenTheil mit Kupferoxyd an, bringtdas Kügelehen ein, nachdem man vorher die Spitze abgebrochen

des Wassers leicht die Mengeberechnen, welche in der zurorganischen Substanz enthalten