Berichtigungen und Ergänztingen.
1503
S. 614 nach Zeile 20 von oben (vor b). Backbaus 1 ) konnte nach lange fortgesetzterFütterung von Sesamkuöhen in dem MilcMett ebenfalls kein Sesamöl nachweisen, dagegentrat letzteres nach Verabreichung von täglich 200 g emulgirtern Sesamöl schon nacheinigen Tagen im Milchfett auf. F. Ftz 2 ) hat weiter bei 12 von etwa 50 Butterprobeaaas einem Stalle, in welchem täglich 3 Pfd. Sesamkuchen für den Tag und Kopf gefüttertwurden, die Sesamöl-Reaktion (sowohl die mit Furfurol als die mit Zinnehlorür nach Solt-sien) erhalten. Aehnliche Beobachtungen werden von anderer Seite gemeldet.
Man wird daher mit der Möglichkeit rechnen müssen, das» vielleicht je nach der In-dividualität der Kühe oder je nach zeitlichen Verhältnissen durch Verfütterung von Sesam-kuchen (bezw. Sesamöl) wenigstens gerinae Mengen des die Furfurol- und Zinnchlorür-Eeaktion verursachenden Körpers in die Milch bezw. in die Butter übergehen können.
S. »17. Zusammensetzung Radieschen No. 6 (Tabelle) für Fett 0,15% statt 8,15%.
S. 962. Zusatz zu eingemachten Früchten. Munson und Toi in an a ) untersuchtenfrische und eingemachte Ananas mit folgendem mittleren Ergebniss:
A. n a n a s
Trockensubstanz
Asche
3 tri
02 «j
oC4
Zucker
g
ES
ü
S
S
c ©.2 ^
5 m
s g
O
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5 2* M
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3
"...
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7»
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%
7c
7o
0/
/o
N
Frisch
14,17
1,52
0,336 0,370
0,603
0,420
3,91
7,59
11,90
38
Einge-
| ohne
Rohr-KUckor-
13,24
1,47
0,30p 0,891
0,483
0,439
7,12
3,96
11,29
12
macht
1 mit
zusatz
1 8,1 7
1,44
0,398
0,280
0,320
0,407
11,63
5,19
17,41
6
S. 962. Zusatz zu Marmeladen, Jims etc.: A. Herzfeld 4 ) und K. Windisch')untersuchten eine Reihe englischer Marmeladen und Jams von den bedeutendsten Her-stellern und finden, dass die meisten und besten dieser Erzeugnisse ohne Stärkezuckerhergestellt sind und dass es deshalb unrichtig ist, wenn seitens deutscher Fabrikanten für denZusatz von Stärkesyrup geltend gemacht wird, dass derselbe allgemein bei den gesuchtenenglischen. Erzeugnissen vorkomme.
Auch A. Beythien 6 ) begründet, dass man unter Marmeladen nur Erzeugnisse ver-stehen soll, welche aus eingedicktem Obstsaft oder zerkleinerten Früehtoii andRohrzucker bestehen. Kapillärsyrup, wie er nach S. 903 angewendet zu werdet pflegt,verschlechtert die Waare. Derselbe untersuchte verschiedene Sorten Marmeladen ohne undmit Kapillärsyrup mit folgendem Ergebniss:
a
o
l>
fti
.-■■.
H
'-■;
p.
£■,
es
P
w
0
hne
Mit
Preis
Tür
1 kg
M.
[ Stick-j stoff-Suhstanz
Aepfel-
Wasser- ; Alkohol-unlösliche fällungStoffe (Pektin)
0,56— 0,90— 0,84— 5,39— 2,62—
1,20 1.22 | 1,21 ' 20,40 j 3,07
0,56-- ' 0.3:!- ! 0,44— , 1,16— j Spurbis
2,00 1,02 ! 1,2h I 6,16 stark
Asche
Alkali tat
der Asche
Polarisation der Lösung1 : 10
nach
cemN-Stoe| (l!r( -' kt j fa version0' 1 20'bis
0,48— 2,16—5,75 —0°15'bis0,61 j +2° 4 6'
0,33— 1,12—4,75+2° 14'bis0,81 i ' +17" 36'
— 2°33'
+0° 50' bis
+ 17° 32'
Ueber die Beschaffenheit und Verfälschung von Marmeladen aus 50 deutschenFabriken sagt Degen er:
') Zeitschr. f. Untersuchung d. Nahrungs- u. Gtenussmittel 1902, 5, 16o.
•*) Ebendort 1902. 5, 1021 nach Chem.-Ztg. 1901, 25. 730.
*) Ebendort 1903J G. 1 123.
4 ) El ..... dort 1903, 6, 1123.
•) Ebendort 1903, 6, 1127.
') Ebendort 1903, 6, 1095.