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Vorbemerkungen zu der Uebersichtetabelle,
Soweit ist das Demuth'sche Verfahren mit dem meinigen im "Wesen gleich und wennderselbe meine Werthe als willkürliche bezeichnet, so hat er die, Ableitung derselben nichtgenau geprüft.
Derauth bat zur Ableitung des Werthsverhältnisses eine grössere Anzahl von Nahrungs-mitteln benutzt und kommt auf diese Weise zu einem etwas höheren Werth des Proteins.und nach alleiniger Zugrundelegung des Wärmewcrthes für Fett — ob mit oder ohnegrössere Berechtigung lasse ich dahingestellt — zu einem geringeren Werth.
Weiter hat Demuth zur Berechnung des Nährgeldwerthes nicht rohe, sondern aus-nutzbare Nährstoffe zu Grunde gelegt und glaubt auf diese Weise richtigere Werthe zu er-halten. Da aber die Ausnutzungsfähigkeit bis jetzt nur für sehr wenige Nahrungsmitteldirekt ermittelt ist, man daher für andere Nahrungsmittel willkürliche — wenn auch mehroder weniger wahrscheinliche — Ausnutsungskoefficienten annehmen muss, so kann dieRechnung mit ausnutzbaren Nährstoffen bis jetzt wesentliche Vortheile und eine grössereiÜchtigkeit kaum gewähren. Man geht bis jetzt ebenso sicher, wenn man mit Rohnähr-stoffen rechnet, dann aber nur Nahrungsmittel von gleicher oder ähnlicher Beschaffenheitin Vergleich zieht. Nichtsdestoweniger bin auch ich jetzt diesem Vorschlage in nach-stehender Uebersichtstabelle gefolgt.
Einen ganz neuen Gesichtspunkt aber haben E. 0. Hultgren und E. Landergren')in diese Frage hineingebracht. Bei Berechnung des Geldwerthes der Nährstoffe in denFuttermitteln aus den Marktpreisen hatte ich seiner Zeit mit brauchbarem Ergebnissdie „Methode der kleinsten Quadrate" angewendet"). Diese Methode liess aber bei denmenschlichen Nahrungsmitteln im Stich, offenbar weil dieselben von zn verschiedenartigerBeschaffenheit und mit zu grossen Affektionspreisen behaftet sind. Hultgren und .Lander-gren haben nun nicht die Nahrungsmittel als solche, sondern die Menge der Nährstoffedes von 11 Arbeitern verzehrten Kostmasses und dessen verschiedenen Preis in eineBeziehung gebracht und mit diesen Werthen die Rechnung nach der Methode der kleinstenQuadrate ausgeführt, indem sie die in der täglichen Nahrung vorhandene Menge Protein= x, die des Fettes = y, die der Kohlenhydrate = z und die Summe dieser drei Nähr-stoffmengen = dem Preise der täglichen Nahrung setzen, also:
Preis
Pf.')
40,449,464,943,251,757,848,161,458,361,6101,3
Indem man diese Gleichungen erst jede mit dem Werth von x (Protein) multiplicirtund dann sämnitliche Gleichungen addirt, wird eine I. Hauptgieichung erhalten, und indem
In der täglichen
Xar
rung
rbeiter
Protein
Fett
Kohlen-hydrate
I. .
105,1 x
+
87,5 y
+
458,0 z
IL .
147,7 x
+
81,3 y
+
490,2 z
III. .
189,6 x
+
97,5 y
+
698,0 z
IT. .
113,9 x
+
44,5 y
+
533,0 z
T. .
128,4 x
+
94,4 y
+
548,8 z
VI. .
156,6 x
+
72,8 y
+
529.0 z
VII. .
116,7 x
+
9C,a y
+
508,0 z
Till. .
206,8 x
+
113,4 y
+
835,9 z
IX. .
166,4 x
+
96,0 y
+
489,2 z
X. .
172,4 x
+
114,4 y
+
584,8 z
XL .
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246,0 xn cen erst
ifti
130,9 y
ft mit
+
842,1 zi Wert!
') Hultgren und Landergren, Untersuchung über die Ernährung schwedischer Arbeiter.Stockholm 1891.
*) Vcrgl. d. Verf.'s Chemie d. menschl. Nahrungs- u. Genussmittel, 3. Aufl. 1889, Anhang.
') Die Angaben in Oere habe ich in Deutsche Keichswährung umgerechnet, indem 1 Oere =l'/s Pf' angenommen ist.