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Die menschlichen Nahrungs- und Genussmittel, ihre Herstellung, Zusammensetzung und Beschaffenheit, nebst einem Abriss über die Ernährunglehre
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Zubereitung der Nahrungsmittel und zubereitete Speisen.

1 447

Die von C. "Weigelt 1 ), Dettweiler, Renk, Prausnitz und Menicanti,Alfr. Schwenkenbecher 2 ), K. E. Ranke 8 ) u. a. ausgeführten Analysen vongekochten bezw. gedünsteten Pleischsorten ergaben folgende Zusammensetzung:

GekochteFleisch Sorte

Kindfleisch, mager .Kalbfleisch, . .Schweinefleisch, magerHühnerfleisch .Schellfisch ....

Kabliau.....

Bachforelle ....

Hecht......

Geräuch. OchsenzungeDesgl. Mettwurst .Schinken.....

In der frischen Substanz

"/

1 i

La J

3S 00

7.

58,7059,4558,85

34,5526,4028,50

59,05 34,20

75,76121^20

75,20

77,90

78,78il9,55

|30,50 26,30

43,43i24,19

46,66124,81

"/

/o

4,25

2,15

10,55

3,75

0,42

21.80| 0,50

18,45

2,36

0,55;34,2030,95j (0,34)26,05j (1,14)

2,502,002,003,002,622,501,291,12(9,00)1,091,34

In der Trockensubstanz

ta >.\aS. r AB

»/

83,65

65,10

69,26

83,52

87,45

87,90

83,48

92,12

37,85

42,98j54,71

46,50 48,84

10,295,30

25,649,161,732,02

10,682,59

49,21

(0,56)(2,14)

6,05

4,93

4,86

7,32

10,81

10,08

5,84

5,28

(12,95)

1.75

2,52

aj -w es

cj o3 ce

I B-g

I %> 0

1996142822681935103110061074965425538693465

C. Weigelt ermittelte auch, wieviel gekochteman von je 1 kg Marktfisch erhält; er fand:

Fleisch bezw. Nährstoffe

Fischart

ö 32 'S

Junger LachBachforelleKarpfen .SchleiePlötze . .Hecht . .

605,5 132,4 120,2 1,7SOä.SJllO.n 1 92,7 1,9

F i s c h a r t

s

0 0

SM

pH

1

s

-e ^

i fr .ssj

476,91104,1, ! 645

447,1 98,4 93,2! 1,21 1500

402,9j 90,9 84,6) 1,5 825

530,3 108,9 93,6 9,81 85

131,o!l09,9 ! 14,4 85

I

142,6 134,8 0,7; 1050

715 Scholle (ausgenommen)

170 Kabliau

844,51 66,2| 59,2 2,8ll485 Schellfisch

342,0! 67, o! 60,G 2,3] 320 Hering (grün) . .

1*82,0 95,6 130,2 6,4 200 Bückling .... 1597,7

4 81,0; 92,5 84,9 2,3 1170 Stockfisch. . . . |654,4

Nach vorstehenden Untersuchungen werden dem Fleisch durch Kochen (auchdurch Dämpfen oder Dünsten) vorwiegend die Fleischbasen und die Salze entzogen;letztere kann man zwar zum Theil künstlich wieder ergänzen, aber das gekochteFleisch hat und erreicht nicht mehr den Nährwerth des frischen, rohen Fleisches;man soll daher den gekochteD Fleischrücksland nie allein als ausschliessliche Nahrunggemessen, sondern mit ihm auch die daraus gewonnene Fleischbrühe (Suppe).

Ausser einer Verbesserung des Geschmackes bewirkt, das Kocheu eine Locke-

') 0. "Weigelt. Wieviel Fischfleisch essen wir Ton einem Kilogramm unserer wichtigstenMarkt fische? Vergl. auch Allgem. Fischerei-2tg. 1896. 21. 135.

2 > Alir. Schwenkenbecher, Inaug.-Disserlation, Marburg 1900; hier findet sich auch Hin»ausführliche Angabe der Litteratur über diese Frage.

3 ) Zeitschr. f. Biologie 1900, 40, 322.

') Die Ausnutzung der Stickstoff-Substanz ist zu 97 %i die des Fettes zu 95% angenommen.