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Luft.
halten sich die einzelnen Beleuchtung'«-Rohstoffe sehr verschieden, wie die Untersuchungen11. a. von Zoch 1 ), Erisraann 2 ), M. Kubner 3 ) und Gramer') gezeigt haben.
F. Fischer 6 ) ermittelte die von den einzelnen Beleuchtiingsstoffeu entwickelte Licht-menge, sowie die gelieferte Menge Kohlensäure, Wasser. Wärme etc. mit folgenden z. Th.durch M. Bubner ergänzten Ergebnissen:
Für die stündliche Erzeugung von100 Normal-Ker>;eii °) sind erforderlich
Dafc
»i werden e
itwickelt
Beleuchtungsari
Menge
Preisderselben in
Wasser
Kohlen-
Wärme
Pfgn
Kg-
cbm bei ü fl
W. F..
Elektrisches Bogenücht
0,09 bis 0,23 Pferdekr
6 — 12
0
Spuren
57-158
„ Glühlicht . . .
0,40 „ 0,85 „
15-30
0
o
200—536
Leuchtgas: Siemens' Regene-
rativbrenner .
0,35 bis 0,56 cbm
6,8-10,1
—
—
etwa 1500
„ Argandbrenner
0,8 cbm (bis 2)
14,4 (bis 36)
0,86
0,40
4213
„ Zweilochbrenner .
2 cbm (bis 8)
36,0 (bis 144)
2 144,14
1,14
12150
Glühlicht . . .
—
U,2
0,64
0.35
1000
JErdöl, grosster Rundbrenner .
0,20 kg
i
0,22
0,32
2 0 73
„ kleiner Flachbrenner .
0,60 „
12,0
0,30
0,95
'1220
Solarbi, Lampe von Schuster
und Baer . . . .
0,28 „
6,2
0.37
0,44
3360
„ kleiner Flachbi
enner .
0,60 .,
13,2
0,80
0,95
7200
Rüböl, Carcellampe .
0,43 „
41,3
0,52
0,61
4200
„ Studirlampe .
0,70 „
67,2
0,85
1,00
6800
Paraf'finkerze . .
0,77 „
139
0,99
1.22
9200
0,77 „
270
0,89
.1,17
7960
0,77 „
308
0,88
1,18
7960
0,92 „
166
1,04
1,30
8940
Talg- „ . . .
1,00 „
160
1,05
1,45
9700
Nach diesen Untersuchungen aind Talg-, Stearin-, Wachs- und Paraffinkerzennicht nur die teuersten Leuchtstoffe, sondern liefern auch am meisten Wasser, Wärme undKohlensäure.
Von den' flüssigen Leuchtstoffen erweist sieh das Petroleum als der beste.
Am günstigsten verhält sich das elektrische Licht; es liefert am wenigsten Wärmeund keine Kohlensäure oder sonstige schädliche Gase und ist dabei an den meisten Ortennicht wesentlich theurer als Leuchtgas-Beleuchtung. Bei letzterer hängt die Bildung vonKohlensäure und Wärme für gleiche Lichtstärke wesentlich von der Art des verwendetenBrenners ab; am günstigsten verhält sich das Auer-Glühlicht.
') Zeitschr. f. Biologie 1867, 3, 117.
2 ) Ebendort 1876, 12, 315.
*) Archiv f. Hygiene 18:15, 23, 87
J J Journ. f Gasbeleuchtung u. Wasserversorgung 1891, 34. 65. F. Fischer glaubt indes.»,dass das von C'raraer angewendete Verfahren fehlerhaft sei.
5 ) Deutsche Vierteljahresschr. f. öffentliche Gesundheitspflege 15, S.19.
e ) Unter Normal-Kerze versteht man die Lichtmenge, welche von einer Paraffinkerze erzeugtwird, welche bei einem Durchmesser von 20 mm, einer Flarnmenhöhe von 60 mm stündlich 7 ; 7 gParaffin verbrennt; die Kerzenmasse soll möglichst reinem Paraffin sein und einen nicht unter 55°liegenden Erstarrungspunkt besitzen. Für die Angaben von Lichtmengen wird auch noch die voneiner Oarcellampe ausstrahlende Lichtmenge benutzt, webme in einer Stunde 42 g Rübe! verbraucht.Eine Carcellampe, entspricht 9,8 Normal-Kerzen. Ferner ist für deu Zweck jetzt au.-h die Huf ner-Amyl-acetotlampe in Gebrauch.