Luft.
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0,2 ccm Aethylen etc.; Waldruft ergab in 100 1 11,3 com, Bergluft 2,19 com Methan;letztere sowie auch Meeresluft weiter etwa 2 / lo0o ihres Volumens an freiem Wasserstoff.Luft mit 30 Vol.-°/ 0 Kohlensäure ist für den Menschen tödtlich; in freier Luftmit 10 % Kohlensäure kann der Mensch noch athmen und arbeiten, wenn gleichzeitigdie gewöhnliche Menge Sauerstoff vorhanden isr; in Wohnungen dagegen wird eineLuft, welche 0,5—0,7 Vol.- 0 ,,, Kohlensäure enthält, schon unerträglich für den Menschen;hier soll der Gehalt 0,1 VoL-% oder 1 vom 1000 nicht übersteigen.
C) Wassevdampf. Die Luft enthält stets Wasserdampf und kann je nachdar Temperatur wechselnde Mengen Wasserdampf aufnehmen, um vollständig gesättigtzu sein, z. B. bei 0° = 4,9 g, bei 5 Ö = G,8 g, bei 10° = 9,4 g für 1 cbm Luft u. s. w.Der in der Luft aufgelöste Wasserdampf aussen, wie die Luft einen Druck auf dieBarometer-Quecksilbersäule und man misst die Luftfeuchtigkeit durch den inmm-Quecksilbersäule ausgedrückten Werth des Druckes; dieser Druck heisst auchdie Tension des Wasserdampfes. Der Dampfdruck in mm-Quecksilber oder dieSpannkraft ist dem Gewicht des in der Luft enthaltenen Wasserdampfes proportionalund nahezu gleich der Zahl, welche angiebt, wieviel Gramm Wasserdarnpf in1 cbm Luft enthalten sind. Man bezeichnet diese Wassermenge oder diesen Dampf-druck auch als absolute Feuchtigkeit. Unter specifischer Feuchtigkeitversteht man Gramm Wasserdampf in 1 kg Luft.
Alle drei Grössen stehen in naher Beziehung zu einander:
Absolute Feuchtigkeit
g in 1 cbm
4,9
6,5
9,4
12,8
17,2
28,2
44,0
Selten aber ist die Luft — nur bei starkem Nebel — mit WaBserdampf ge-sättigt und wir sprechen dann von relativer Feuchtigkeit und Sättigungsdeficit.Unter relativer Feuchtigkeit versteht mau das Verhältniss zwischen der Dampf-menge, welche die Luft wirklich enthält, und der Dampfmenge, die sie bei voll-ständiger Sättigung enthalten könnte. Es wird in Procenten ausgedrückt.
Sättigungsdeficit ist die Menge Wasserdarnpf, die an der vollen Sättigungfehlt; es ist bei derselben relativen Feuchtigkeit aber bei verschiedenen Temperaturennicht gleich, so* dem steigt mit letzteren erheblich an, z. B.:
Relative Feuchtigkeit
Temperatur
C°
Tension in mmQuecksilber
0
4,6
5
6,5 '
10
9,2
15
12,7
20
17,4
25
23,2
37
46,0
Specifische Feuchtigkeit
g in 1 kg
3,75
5,34
7,51
10,43
14,33
19,47
32.50
TemperaturC°
10203040
40 %
60 %
Sättigung «icficit
80 %für 1 cbm
ioo %
5,50 g10,45 „
18.93 „
32.94 „
Wird gesättigte Luft erwärmt,
3,67 g
1,83«
6,90 „
3,48 „
12,61 „
«,31 r
21.98 ..
10:98 „
so entfernt
sie
sich vom
Säktigungszustand und
vermag neue Mengen Dampf aufzunehmen. Ist Wasser mit ungesättigter Luft in Be-rührung, so fandet so lauge Verdampfung statt, bis die Sättigung erreicht ist,
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