Trinkwasser.
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fälligen Filtration unterworfen und in unterirdischen Behältern gesammelt sowie sogehoben werden, dass eine fortgesetzte Bewegung und Erneuerung des Wassers inden Behältern stattfindet. Zum Waschen und Besprengen ist dagegen das Regen-wasser wegen seiner geringen Härte direkt sehr geeignet.
2. JBaeJi-, Fluss- tmd Seewasser. Von dem Regen-(Meteor-)Wasserfliesst ein grosser Theil (etwa 73) direkt zu den Flüssen und Seen ab, ein anderer Theildurch sickert das lockere Erdreich, sammelt sich hier auf undurchlassenden Schichtenund nimmt dann erst seinen Lauf zu den Vorfluthern. Auf diesem Wege nimmt dasRegenwasser je nach den geologischen Bodenverhältnissen und dem Kulturzustandedes Bodens verschiedene Bestandteile auf. Das von Ackerland abfliessende Wasserenthält durchweg unorganische (unter Umständen auch Dünger-)Bestandtheile, das ausWäldern, von Wiesen und besonders von Moorböden dagegen häufig grössere Mengenorganischer Stoffe, während das von kahlen, unbebauten Flächen abfliessende Wasserverhältnissmässig arm an unorganischen wis organischen Stoffen ist. Durch diese Ver-hältnisse ist die Verschiedenheit in der Zusammensetzung des Flusswassers be-dingt und zwar um so stärker, je grösser das Regensammeigebiet ist.
Das Wasser einiger der grössten Flüsse Deutschlands enthält z. B. in 1 1:
.Flusswasser
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0
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CO
mg
mg
mg
lag
mg
mg
mg
mg
mg
mg
mg
13,0
320,8
21,0
80,0
28.1
3,2
5,1
26.2
54.3
24,5
2,9
Ruhrwasser') bei Herdecke
130,4
26,6
48,5
8,0
_
15,0
30,4
9./5. 1887......
14,8
12,9
Lippewasser 2 ) bei Hamm
9./12. 1887 ....".,
—
460,0
53,7
156,0
11,8
—
96,9
26,2
86,5
10,2
Rheinwasser < bei Mainz .( bei Köln
12,0
203,0
16,8
71,1
14,7
1,8
4,2
6,7
24,4
7,3
6.2
(249,0)
250,0
22,5
74,5
—
—
—
—
—
—
—
310,0
12,7
92,0
16,7
—
—
—
26,7
8,1
—
10,0
302,0
—
-
13,0
—
—
—
31,8
27,5
17,4
vor Barby ....
20,0
207,5
18.4
23,0
—
—
—
—
64.0 50,0
3,9
Elbe
hinter Barby
16,0
355,0
17,8
28,0
—
-
~
—
68,0
96,0
2,5
bei Magdeburg .
—
333,9
18,1
117.0
25,0
—
—
81,3
58,4
4,5
bei Hamburg . . .
—
276,0
23,2
47,7
13,0
—
—
29,5
54,6
5,3
„ , 1 vor Breslau ....Oder ' .
1 hinter Breslau . .
—
172,3
17,3
59,1
8,0
7.2
—
185,6
24,5
62,3
11,0
9,8
t Frühling ....
121,9
177,1
7,0
60,8
17,6
5,8
1,7
3,9
11,8
3,4
2,0
Sommer ....Donau?
165,4
146,0
4,2
54,3
12,8
4,4
1,6
2,8
10,6 1,6
1,3
76,5
178,6
5,2
64,3
17,5
5,0
2,4
3.6
12,3 j 1,8
1,3
14,8
199.0
5,9
71,0
19,9
5,4
2,0
4,0
15,4
2,4
2,4
Aehnlich verhält sich das Seewasser auf dem Festlande; es ist Flusswasser,welches keinen oder nur einen schwachen beständigen Abfluss hat.
Obige Zahlen sollen nur einigermassen die Unterschiede in der Zusammensetzung
') Regensammeigebiet vorwiegend im Grauwackenschiefer.! ) Desgl. im Kalkgebirge.