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Alkoholische Getränke.
in einem sauberen, dachen Weidenkorb in den
in der berechneten Menge am bestenMost eingehängt wird.
Zur Vergährung empfiehlt sich in erster Linie die Anwendung von reinenWeinhefen; der erste Abstich erfolgt im Dec.—Jan., der zweite 6 Wochen späterund zwar in vorher geschwefelte Fässer, indem man gleichzeitig gut Luft zuführt;wehere Abstiche werden dann nach je 6, oder auch je nach der Beschaffenheit desWeines nach je 2—3 Monaten vorgenommen: durchweg ist der "Wein erst nach 1 bisiy<2 Jahien für die Schaumweinbereituug fertig. Der Wein muss vor allen D'ngenklar sein, die Klärung kann «r-wohl durch Schönung (mit 5 -8g Gelatine oder beigerbsäurearmen Weinen mit 4g Haus-nblase auf 100 1), als auch durch Filtrationunterstützt werden. Zeigt der Wein nicht den nöthigen Säuregehalt, nämlich 0,5 gbei geringem Zuckerzusatz und 0,6 g in 100 com Wein bei sehr starkem Zucker-zusatz, so setzt man zweckmässig Citronensäure zu — Weinsäure ist wegen derWeinsteinbildung nicht so zweckmässig —, und zwar zur Erhöhung um 0,1 g auf100 1 Weia 100 g Citronensäure.
Als Likör empfiehlt P. K ulisch folgende Mischungen, die 100 1 Flüssigkeit liefern:Mischung I: 50 kg Zucker, G3 1 Wein, G 1 Kognak; 1 1 enthält 500 g Zucker.„ TI: CO kg „ 57 1 „61 „ il „ 600 g „
„ IIT: 65 kg „ 53.5 1 „ 6 1 , 1 1" „ '350 g „
Auch hierzu soll reinster Kandis:iucker
guter Kognak verwendet werden.
Man setzt verschiedene Mengen von den Likören zu, je nachdem man einen schwachoder stark süssen Schaumwein erzielen will. Solche mit weniger als 6 ° s Zuckersind als trocken, solche mit mehr als 10% Zacker als sehr süss zu bezeichnen.Die nöthige Menge des zuzusetzenden Likörs erhellt aus folgenden Zahlen:
Gewünschter Zuckorgehalt Auf 10 ° ! w, ' in ■° ind anzuwenden Liter Likö
des Schaumweines
C %
',
8 „
10 „
11 „
Likör I
13,6 J10,2 „19,0 „21.9 „25,0 „28,2 „
I.1EÖJ ll
Likör III
11,1 1
10,2 1
13,2 „
12,1 ,
15,4 „
14,0 „
17,6 „
16,1 „
20,0 „
18,2 „
22,4 „
20,4 „
Auch der Likör muss vor dem Zusatz vollständig klar sein und daher nöthigen-falls filtrirt werden. Sind die Flaschen, die aus gutem, starkem Glase bestehensollen, auf diese Weise gefüllt d. h. mit den nöthigen Zusätzen versehen, so wirdKohlensäure unter Druck eirigepresst und der Druck der Temperatur des Weines an-gepasst; soll der Wein bei 10° etwa 5 Atmosphären in der Flasche haben, so mussman, wenn der Wein eine Temperatur von 15° oder 20" hat, einen Druck von 6bezw. 7 Atmosphären anwenden und umgekehrt weniger, wenn die Temperatur desWeines unter 10° liegt.
Die Zusammensetzung von Obst-Schaumwein erhellt im Mittel von 13 Ana-lysen aus folgenden Zahlen für 100 ccm in g:
es
1,0226
3
Ö,lt
0.39
fri OD [£]
0, 1 1 9
03
4,99 '■ 0,27 0,24
0,106
^
» g
19
r= P
«
ü
.2
■et
■Ji
CO
co
p2
0,020 i 0,021
,45