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Die menschlichen Nahrungs- und Genussmittel, ihre Herstellung, Zusammensetzung und Beschaffenheit, nebst einem Abriss über die Ernährunglehre
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1139
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Tabak.

1139

50 Cigarren

42 Cigarren

132 Cigarren

100 Cigarren

= 407 g Tabak

= 342 gTabak

= 798 g Tabak

= 513 g Tabak

mit 3,75%

mit 3,75 %

mit 0,30 %

mit 0,19 %

Nikotin

Nikotin

Nikotin

Nikotin

86,17%

63,41 %

87,72%

85,97 %

Aue dem Hauch gewonnenes Nikotin:

Berechnet auf verrauchtes Nikotin . .

52,02 ,

27,83

84,23

70,16

öesamrnt-Nikotin .

44,83

17,65

78,89

80,32

Aus dem nicht verrauchten Tabak ge-

wonnenes Nikotin:

Berechnet auf nicht verrauchten Tabak

5,03

4,51

., Gesa.mmt-Nikotin

18 5 7

44,03

Zerstörtes Nikotin:

Berechnet auf Gesanimt-Nikotin . . .

3G,60

38,32

Hiernach wird nur ein verhältnissmässig kleiner Theil des in einer (Jigarre ent-haltenen Nikotins durch den Rauchvorgang zerstört, ein verhältnissmässig grosserTheil geht in den Rauch über. Der letztere hängt aber davon ab, wie weit eineCigarre aufgeraucht wird. Bei einer in Brand befindlichen Cigarre treibt die lang-sam vordringende Gluthzone die destillirbaren Stoffe vor sich her, in Folge dessensich diese in dem noch unverbrannten Theile mehr und mehr anhäufen, so dass derRauch um so nikotinreicher wird, je kürzer die Enden werden,

Bei den an Nikotin armen Cigarren geht zwar, weil die Wärmequelle, welchedie Verdampfung des Nikotins bedingt, in Dauer und Stärke annähernd gleich ist,verhältnissmässig mehr Nikotin in den Rauch über, als bei den nikotinreiiCigarren, indess hängt der absolute ?\ükotingehalt des Tabakranches im Wesentlichenvon demjenigen des ihn erzeugenden Tabaks ab.

M. Abeles und ML Pasobkis J ) fanden nach einer Mittheilung in dem Tabak -rauch einen Körper, der an den bereits bekannten Tabakkampher, Nikotianin(C 23 U 12 N 2 0 3 ) erinnerte, aber keinen Stickstoff und Saxierstoff enthielt, sondern einenKohlenwasserstoff, und der nicht giftig war; ferner neben den Basen Nikotin undPyridin einen weiteren iadiffereuten, aber giftigen Stoff.

Binz 2 ) findet im Tabakrauch je nach rier Schnelligkeit des Verbrennens 0,6bis 7,0% Kohlenoxyd, Fr. Wahl 3 ) beim vorsichtigen Aufsammeln des Rauches vonselbstgerauchtem Rauchtabak 2,02,7%, von Cigarren 5,77,6 °/ 0 Kohlenoxyd imRauch. Nach J, Haberniann 4 ) liefert 1 Cigarre (österr. Regie-Cigarre) etwa 5,5 1Rauch und 1 g Cigarre etwa 5,219,3 com Kohlenoxyd. Von dem Nikotin ver-blieben bezw. wurden zerstört:

In den abgeschnittenen In den anverrauchtenSpitzen mmeln

3,6 % 36,2 %

Im angesaugtenBauch

3 %

Im nicht angesaugtenRauch

1(

44,0%

Die Pyridinbasen stammen nach ihm zum Theil vom Nikotin, zum grösstenTheil aber von den Proteinstoffen.

') Archiv f. Hygiene 1892, 14, 209.

') Zeitsebr. f. angew. Chemie 1900, 301

3 ) Eflüger's Archiv f. d. ges. Physiologie 1899, 78, 262.

«) Zeitsebr. f. physiol. Chemie 1901, 38, 55.

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