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Die menschlichen Nahrungs- und Genussmittel, ihre Herstellung, Zusammensetzung und Beschaffenheit, nebst einem Abriss über die Ernährunglehre
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998

Die pflanzlichen Nahrungs- und Genussmittel.

Die chemische Zusammensetzung dieser Honigsorten erhellt aus folgendenZahlen:

Bezeichnung

3-3-

3 ^

1 ,

1 131

SS 3 «hg«

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GOOM

3%

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Ph

%

a) Linksdrehender Honig:

Niedrigster Gehalt .

I

(8,30) 0,30 22,23 27,36

63,91

0,10

1,20 0,03!

0,02

0,006

Höchster ...

173

(33,59)1 2,42|44,71 49,25

79,12

8,22

8,50j 0,2lj

0,68

0,088

Mittlerer ...

18,96 1 1,08|36,20| 37,11

73,51

2,63

2,89! 0,11! 0,58

0,24

0,028

b) ßeehtsdrehende Heurige:

14,666,14

Rohrzucker-Honig . .i'annen- ...

9

5

21,4417,49 ! 0,41

62,5165,79

7,58

1,30

0,090,43

I

Honigthau- ...

13

17,51 2,45

-

69,05

6,28

3,12

0,99

0,60

Diese Zahlen bedürfen noch einiger Erläuterungen:

a) Wassergehalt. Unter 297 Honiganalysen findet sich eine mit obigemHöchstgehalt von 33,59% Wasser und eine andere mit 30,44 °/ 0 Wasser; das sindaussergewöhnlich hohe Gebalte, die ebenso wie der Niedrigst-Gehalt von 8,30 °/ 0 irgendeine unregelmässige Ursache haben müssen. Der Honig mit 33,59% wird als Schleuder-honig bezeichnet und ist njeht ausgeschlossen, dass Wasser zugesetzt ist, um dieArbeit zu erleichtern und die Ausbeute zu erhöhen; bei dem Niedrigst-Gehalt von8,30 % handelt es sich dagegen um einen Presshonig. Der Honig mit 30,44 %Wasser stammte aus Aegypten und kann dessen Gewinnungsweise ebenfalls regel-widrig gewesen sein. Wie sehr auch der Wassergehalt durch die Art der Wasser-bestimmung beeinflusst werden kann, hat J. Campbell Brown (Bd. I, S. 916) ge-zeigt; er findet durch Trocknen bei 100° in 9 Honigen 15,50 19,46 % Wasser, durchTrocknen bei höheren Temperaturen 4,9511,00% mehr und in einem Falle imGanzen 30,11% statt 19,11 % bei 100°.

Jedenfalls schwankt der Wassergehalt des Honigs unter regelrechten Verhält-nissen nur zwischen 1525 %, was darüber oder darunter ist, zeugt von irgendwelchenaussergewöhnlichen Umständen und ist es ganz gerechtfertigt, wenn in den Verein-barungen für das deutsche Reich, Heft II, 8. 120 für Wasser eine Höchstgrenze von25 % und dementsprechend für das spec. Gewicht der wässerigen Lösung 1 : 2 eineNiedrigstgrenze von 1,11 festgesetzt ist.

Das speeifische Gewicht des natürlichen Honigs schwankt nach 25 vonM. Mader untersuchten Proben zwischen 1,4061,478 und beträgt im Mittel 1,442.

b) Verhalten gegen polarisirtes Licht. Für gewöhnlich dreht Honig dieEbene des polarisirten Lichtes mehr oder weniger nach links und zwar je nacli demgeringeren oder grösseren Vorwalten der Fruktose von minus wenigen Minuten bis 10° in einer Verdünnung von 1:5 und im 200 mm-Rohr im Halbschattenapparat.Es giebt aber auch rechtsdrehende Honige und zwar nach Bd. I, S. 923:

«) Rohrzucker-(Saccharose-) Honige, welche in der Nähe von Rübenzucker-(bezw. Rohrzucker-) Fabriken oder -Lagern gesammelt worden sind.

R. Hefelmann fand in einem solchen Honig von nur mit Rohrzuckersyrup ge-fütterten Bienen bis 29,98 % Saccharose und für eine Lösung von 1 : 2 im 200 mm -Rohr