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Die chemischen Verbindungen der Nahrungs- und Genussmittel.
stündlich, indem an Stelle der einen Alkoholgruppe eine Aldehydgruppe treten muss;auch wird für die zugehörigen 1-basischen Hexonsäuren und 2-basischen Zucker- bezw.Schlsimsäuren mit Ausnahme der endständigeu Aldehyd- bezw. Alkoholgruppe, diein eine bezw. zwei Karboxyl-Gruppen verwandelt werden, dieselbe Atomlagerung,wie bei den zugehörigen Alkohol oder Hexosen angenommen. Die Hexosen sind dieAldehyde der 6-werthigen Alkohole.
Ueber die Strukturformel der hier zu behandelnden Aldo- bezw. Ketohexosenvergl. S. 120.
Eine gemeinsame Eigenschaft der Hexosengruppe ist die, dass sie beim Be-handeln mit Salz- oder Schwefelsäure -— nicht wie Pentosen Furfurol sondern— Lävulinsäure liefern.
C e H„ 0, = C, H a 0„ oder CH 3 • CO • CH„ • CH, • COOH oder CH 3 • 0 (OH) • CH 2 • CH, • 000 + 2 H a 0 + COHexose Lävulin- „ ß-Acetylpropionsäure „ f-Ketovaleriansäure.
säureDie Umsetzung erfolgt am leichtesten bei der d-Pruktose oder Lävulose, weshalbdie Säure den Namen Lävulinsäure erhalten hat.
Die sonstigen allgemeinen Eigenschaften der hier in Betracht kommenden Aldo-uud Ketohexosen erhellen aus folgender Uebersicht:
Eigenschaften:
Aldohexosen
Ketohexosen
d-Mannose
d-Glukose
d-Galaktose
d-Fruktose
Sorbose
1. Schmelzpunkt deswasserfreien Zuckers
1 144 — 145°
lß8°
95°
-
2. Spee. Gewicht deswasserfreien Zuckers
—
1,54 — 1,57
-
1,669 (17,5°)
1,054 (15°)
3. Molekulare Ver-bveimungsv arme
—
673,7 Kai.
669.U Kai.
—
668,6 Kai.
4. Verhalten gegen Hefe
vergährt vergährt
vergährt
vergährt
vergährt nicht
5. Desgl. gegen F e hl i n g'-sche Losung
wirken sämmtlich reducirend
6. Desgl. gegen polari-
sirtea Lieht |«(D)j 20°
wasserfrei
+ 12,9°
+ 52,50°(nach
24 .Stunden) 1 )
+ 83,8°
(nach längerem
Stehen) 2 )
— 90,20 bis— 93°
— 43,4"
7. Schmp. des HydrazonsC,H„0,CN,H.C,HJ
« = 145°
195 1 r „
. p = 14G
—
—
—
8. Desgl. des OsazonsC,H 10 0 1 (N s H.C,H li ),
204—205"
ß==204—205 193"
I201 — 205° | 104°
9. Liefert mit Salpeter-säure bezw. Oxydations-mitteln (H 2 0_„ HgOetc.)
Mannozueker-säure
Zuckersäur«
Schleimsäure
d-Erythron-
säure und
Gtlykolsäure
Trioxyghitar-säure
Im Einzelnen ist zu diesen Zuckerarten noch Folgendes zu bemerken:1. Die Mannose kommt wie der Mannit in den 3 Formen als d-, 1- u. (d-+l-)Mannose vor; die letzten 2 Formen sind jedoch bis jetzt mir künstlich dargestellt.
') Frisch bereitete Lösungen drehen bis -j- 100°.') Desgl. bis -f 130- 140».