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Die chemischen Verbindungen der Nahrmigs- an«l Cemissmiitel.
nimmt aber beim Seliiitteln mit der darunter befindlichen Schwefelsäure ihre frühere Färbung wiederan. Diese Erscheinung beruht auf einem geringen Wassergehalt des Chloroform. 4. Wird Cholesterinin Chloroform gelost und in soviel Essigsaureanhydrid eingetragen, als in der Kälte gelöst bleibenkann, dann unter Abkühlen tropfenweise kone. Schwefelsäure zugesetzt, so färbt sich die Flüssigkeitrosaroth, dann aber und zwar besonders auf Zusatz einer neuen, kleinen Menge Schwofelsäure blau.Man kann nach Durch ard das Cholesterin auch erst in 2 ccm Chloroform losen, hierzu 20 ccmjEssigsäurcanhydrid und 1 Tropfen Schwefelsäure hinzufügen. 5. L. Tschngaew lost Cholesterin inEssigsäureanhydrid, setzt Acetylchlorid im Ueherschusa und ein Stückchen Zinkchlorid zu; beim Er-wärmen tritt je nach dem Cholesteringehalt eine eosinähnliche rotheoder Rosa-Färbung auf, welcheauch eine grünlich gelbe Fluorescenz zeigt. Die Reaktion tritt am stärksten nach 5 minutenlangemKochen auf. Empfindlichkeit 1:80000.
Das Iaocholesterin giebt mit dem ersten Tropfen Schwefelsäure eine gelbe, dannrothgelb werdende Färbung, während die Flüssigkeit grün fluorescirt. Das Phyto*Sterin theilt die Reaktionen mit dem Cholesterin, nur wird nach Nr. 3 die Chloro-formlösung nach mehrtägigem Stehen beim Phytosteriu mehr blauroth, beim Chole-sterin mehr kirschroth.
Löslich-
Krystalli-
Schmelz-
Optisches
Benzoe-
Essig-
Aineiseh-
Alkohole
keit ')
sation
punkt
Verhalten
[a (0)]
säureester
säureester
sänreester
Uni. inW.,
scliw. 1. inkaltem
In kochen-dem A. fast
MonoklineKrystalle
verd. A., 1.
Aus A.
In Ae.-
unl., aus
nach H a v -
Feine
in 9 Thlu.
durchweg in
Eösung =
Ae. in recht-
manu
Nadeln des
1. Cholesterin
14C— 148"
—31,12°,
winkeligen
bei 113"
monoklinen
C»H u O in thieri-
A. von 0,84,
bischen
Mittel
in Ohlf.-
Tafeln, bei
schmelzend,
Systems,
schen Fetten, Orga-
in 5.5 Thln.
Tafeln bzw.
147"
Lösung =
150 — 151 °
nach
Schmlzp.
nen elc.
von 0 82
Blättchen
—(30,61
schmelzend,
Born er u.
95,5 bis
spec. Gew.,
des trikli-
u 0.249c;
nach Ober-
Wi n t e r bei
9C,0°
1. 1. in Ae.,
neu Systems
müller
112,5 bis
Chlf.,
bei 145,5°
113"
Sehwk. u.
Petr.
Scliw. 1. in
In kochen-dem A. s.
Nicht kry-
2. fsocholesterin
kaltem, 1. 1.
Ans Ae.
In Ae.-
schw. 1.,
Stallisireud,
C w H M 0 im Woll-
in heissem
in feinen
137 — 138°
Lösung =
feine
bei 100°
—
selrweissfett
A.. Ac. u.
^N adeln
+ CO"
Nadeln,
schmelzend
Eisessig .
Schmp.190 -191 "
') W. = Wasser, A. = Alkohol, Ae. = Aether, Chlf. = Chloroform, Scliwk. = Schwefelkohlenoff, Petr. = Petroleum, B. = Benzol.