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Die chemischen Verbindungen der Nahrungs- und Genussmittel.
Linolen-
1. Hicmus-ölsäure
. Kapm-säure
Saure
Formel
Vorkommen
Krystalli-sation
Schmelz-punkt
c»
Siede-punkt
Spec.
Gewicht
Löslichkeit
Sonstige Eigen-schaften
3. Oelaäure
(OleYn- oderEla'insäure)
C19 -"34 O a
In allen Fetten
flüssig, bei
4" er-starrt, nd
bei 14°
wieder
schmel-
z'-nd
(232,5°bei
15 nun)
0,898
(bei 14")
ünl. in W., 1.1.
in kaltem A.
Mit salpetriger
Säure geht sie i*
Elai'dinsäure
O.gHj.Oj, über.
4 . Döglin-säure
^19 H 30 0 3
Döglinthran
flüssig, bei 4° er-st arrend
—
—
—
—
5. Eruka-
oderBrassica-
c äure
1. Oleo-
margarin-
säure
CijHsoO,,
Oel der Samen
der Brassica-
arten
3. Unyesättjf
Oel der Samen
von Eiae'jfoeea
vernieia
Abs A. inlangen fei-nen Nadeln
te Fettsäu
RhombischeTafeln
33 — 34"
'en von
48°
(265" bei
15 mm)der Formel C,rl s
1. 1. in A.
!. 1. in Ae.
u. A. 1 )
1 g = 9,738 Kid-
liefert mit HNO»
Brassidinsäure
t'-H^O,
An der Luft s<!u> e!)verharzend.
2. Leinöl-
säure
[Linol-
säure*)]
'■ 13 H*2 0 2
Lein-, Mohnöletc.
Bei —18°noch flüssig
—
—
0,021(bei 14")
1.1. in A. u. Ae.
Wird mit HNO»nicht fest.
Cib Hjo Oj
4. Ungesättigte Fettsäuren von der Formel C„H 3 „_«0 ;
Lein-, Hanf-,
Mohn-, Nussii)etc.
flüssig
Kiecht nach Fischthran, wird l» 1 "
KMnOj zu Liuusinsäure CisHjjO»
(Hexaoxystearinsäure) oxydirt-
5. Säuren von der Formel C„H 2n _ 2 0 3 .
Cm H«, 0*
QmH^O,
Ricimisöl
Buböl
bei
250° bei
Dickes Oel,
16—17°
15 mm
0,940
wieder
unter
— 10" er-
schmel-
Zerset-
(bei 15")
starrend
zend
zung
flüssig, in der Kälte
nicht ers
arrend
Mit A. u. Ae.
in jedem Ter-hältnissmischbar
Mit HNO, liefert
sie Ricinelaidi»'
säure C, 8 a M 0, 10*
52 — 53° Schmp-
Wird mit HNO.nicht fest.
Pie letzten beiden Fettsäuren werden zu den Oxyfettsäuren gerechnet; ausser diosen sin''noch gesättigte Oxyfettsäuren wie Monooxystearinsäure (0 18 H 3;> 0» • 0 H), Dioxyste,irin3äur ej"C 18 H3 4 0 2 (OH) ä ] bis Hexaoxystearinsäure [C ]8 H S0 O 2 (OH) 6 ] bekannt; dieselben treten aber inden natürlichen Fette« nicht auf, sondern nur bei Verarbeitung der Fette in der Fettindustrt e 'weshalb sie hier übergangen werden können.
') In alkoholischer Lösung geht sie am Licht in die isomere, bei 71° schmelzende Eläostearinsäure über.
a ) >fan kennt mehrere flüssige Fettsäuren von der Formel C 18 H M 0 2 , die von einander in etwa verschied*siu.i, 7.. B. die Hanfölsäure (Linolsänre) aus Hanföl, Taririnsäure aus dem Oel des Samens von Fi lamnia Sow o"Tariri, Hirseölsäure aus Hirseöl. Das Leinöl soll 3 verschiedene Leinölsäuren enthalten.
") Fahrion will (Chem.-Ztg. 1893, 17, 521) im Sardinenthran eine Jecorinsäure von der gleichen Z°'sammensetzung gefunden haben, jedoch bedarf diese Angabe noch der Bestätigung.