und Griechenland bis auf Philopömcn.
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sie in dem sie beseelenden Triebe immer weiterer Ausdehnung jedeRegung griechischen Lebens bewachen und durch Ausübung schiedsrichter-lichen Ansehens sich die Entscheidungen Vorbehalten mußte. Nach Alexan-dria, Antiochia, Rhodus und Pergamus reichte bereits ihr Einfluß undGriechenland sowohl als Makedonien waren von einem Netze umspon-nen, das sich immer fester und merklicher zusammenzog. Wie einst inAthen Philipp durch Bildung einer makedonischen Partei seine Erobe-rung Griechenlands vorbereitet hatte, so fanden sich im achäischen Bundebald die willigen Werkzeuge für Oeffnung der Thore, durch welche derrömische Einfluß seinen Einzug hielt. Während dieser allmäligen Er-oberung Griechenlands durch die Römer beginnt der Reichthum griechi-> scher Bildung an den.Eroberern seine Macht zu bewähren und, indemdas letzte Staatsgebäude Griechenlands fällt, bemächtigt sich der welt-überwindende Römer geistiger Schätze, durch deren Aufnahme und Pflegeer den Abstand zwischen dem Westen und Osten ausgleicht, um für seineferneren Fortschritte in den Augen der Völker eine höhere Berechtigungzu erlangen. Wie in der Geschichte vieler Eroberungen die Betrachtungsich aufdrängt, daß der Sieger besiegt aus dem Kampfe scheidet, so nahmdas unüberwindliche Nom für die Fesseln der Knechtung, die es Griechen-land anlegte, von diesem das mächtigere Band edler Bildung, welchesdie rohe Gewalt unter die Herrschaft des Geistes zwingt. Die Einigung,welche im Laufe der Zeit alle dem Kreise höherer Bildung angehörigenLänder in dem römischen Reiche finden, wird erst durch die griechischeBildung bedeutsam, weil sich durch diese über die ganze römische Weltjene Empfänglichkeit verbreitet, die der Anpflanzung des Christenthumsvorbereitend dienen soll. Während das eigentliche Griechenland mit demhellenistischen Aegypten sich , in die Aufgabe jener Überlieferung theilt,kann es auch aus dem letzten Zeiträume seines Lebens eigenthümlicheBeiträge aufweisen, durch welche es dieselbe vermehrt hat. Die Lei-stung dieser Beiträge aber haben die auf der Bühne der Kämpfe er-scheinenden Staaten demjenigen Staate überlassen, der einst in regemThatendrange zugleich die Blüthe feinster Geistesanlage entfaltet undnach seinen letzten Anstrengungen für Rettung griechischer Selbststän-digkeit sich aus dem Kreise des Handelns in den des Sinnens zurück-gezogen hatte. Während die Aetoler außerhalb des Kreises griechi-scher Bildung stehen blieben, in dem achäischen Bunde, dessen Begrün-der schon sich durch Mangel an griechischer Bildung auszeichnete, dieBildung keinen Hebel der Bewegung ausmachte, erhielt sich in Athen,auch als das öffentliche Leben sie nicht mehr trug, der Sinn für Bil-dung als eine ehrwürdige Erbschaft und als ein Mittel zur Verschöne-rung des Lebens. Was ein Plato dem geschäftigen Athen seiner Zeitgegenüber gewesen, das war in der Zeit makedonischen Uebergewichts