und Griechenland bis auf Philopömen-
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Klimas und Timoklidas mit der Leitung des Staates beauftragt hatte.Klinias wurde das Opfer dieser neuen Umwälzung und in seinem sie-benjährigen Sohne Aratuö, der den Nachstellungen des Tyrannen ent-gangen und zu Argos von väterlichen Gastfreunden erzogen wordenwar, erhielt der achäische Bund den Mann, der seine Ausbildung vol-lendete und lange Zeit denselben leitete. Bei der Leichtigkeit, mit wel-cher damals im Peloponnes Waffen zu gewinnen waren, bewerkstelligteAratus im Jahre 251 den Sturz des dritten Tyrannen nach Abanti-das, des Nikokles, durch eine Umwälzung, die so glücklich von stattenging, daß dabei nicht einmal Blut vergossen wurde. Als in Folge der-selben die in früherer Zeit Verbannten zurückkehrten, verursachten ihreAnsprüche auf ihre eingezogenen Güter große Schwierigkeit, da dieselbenjetzt in andern Händen waren, welchen sie ohne Ungerechtigkeit nichtentrissen werden konnten. Aratus aber genoß bei seinem Befreiungs-werke ägyptische Unterstützung. Nicht allein, daß Sicyon mit Aegypten,dem es vor nicht langer Zeit gehört, vielfache Verbindung hatte, derägyptische Hof benutzte eine im Peloponnes gegen Makedonien gerichteteErhebung um so lieber, als dieses ihm durch die Aufstellung des De-metrius in Cyrene eine Wunde zu schlagen gesucht hatte. Aratus kamselbst nach Alerandrien und kehrte mit einer Geldsumme und mit demVersprechen fernerer Unterstützung zurück, so daß er die Mittel hatte,den Güterstreit zu schlichten. Die Befestigung der für seine Vaterstadtgewonnenen Freiheit suchte er in dem Anschlüsse derselben an den achäi-sche» Bund. Zu einem solchen Anschlüsse war Sicyon um so leichterzu bestimmen, als die Achäer, weit verschieden von den Aetolern, den-jenigen, welche sich ihnen anschließen wollten, ein sehr großes Maßvon Selbstständigkeit ließen und, wenn auch auf die Eintretenden derachäische Name überging, in deren innere Angelegenheiten nur so weit,als der Zweck des Bundes es unbedingt erheischte, eingriffen. NachdemAratus selbst in das achäische Heer eingetreten war, stieg bald sein An-sehen so sehr, daß er fortan die Seele des Bundes wurde und oft dieStrategenstelle bekleidete. Er war zwar weder durch Feldherrnkunstnoch durch Tapferkeit bedeutend, aber klug im Ersinnen von Plänenund Ausführen von Anschlägen. Er besaß auch nicht die Größe, welcheüber kleinliche Persönliche Rücksichten erhebt, aber sein Vortheil und derdes Bundes gingen so sehr Hand in Hand, daß er auch mit einemCharakter, über dessen Werth die Stimmen getheilt sein mußten, Trägerund Werkzeug der in dem achäischen Bunde lebenden Gedanken wurde.
5. Die nächste bedeutende That, zu welcher Aratus den Bund führte,war die durch List bewirkte Einnahme von Korinth, im Jahre 243, mitwelchem er dem Antigonus den Schlüssel zum Peloponnes entriß. An-gesichts der Gefahr, welche jetzt von dem empfindlich gereizten Mace-