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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
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260
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260 Die Griechen re. bis zur Schlacht bei Mantinea.

einen Vergleich schließen, in welchem er für den rechtmäßigen Thron-folger zu regieren versprach und unter Stellung von Geiseln sich alsThebens Verbündeten erklärte. Als auf dem Rückwege Pelopidas inPharsalus an den abtrünnigen Söldnern, die ihre Angehörigen undihre Habe dort hatten, Rache nehmen wollte, erschien Alexander vonPherä mit einem Heere und nahm ihn gefangen, um ihn zu zwingen,daß er die thessalischcn Angelegenheiten zu seinen Gunsten ordne.Dieses veranlaßte die Thebaner, den Epaminondas, als er von seinemzweiten peloponnesischen Feldzuge zurückgekehrt war, nach Thessalien zusenden, der den Gefangenen auch wirklich befreite. Als aber Alexanderdas alte Spiel in Thessalien von Neuem begann und die bedrohten Staatenvon Neuem Hülfe in Theben suchten, schickte dieses im Jahre 364 den Pe-lopidas, der von der Gesandtschaft nach Susa zurückgekehrt war, wiederab und dieser schlug zwar bei Kpnoskephalä den Tyrannen, wurde aber,als er persönlich auf denselben cindringen wollte, umringt und getödtet.

12. Auch in Aegypten zeigte sich das griechische Söldnerwcsen involler Wirksamkeit und griechische Feldhcrrn traten hier im Dienste dereinander bekämpfenden Parteien auf, ohne daß ihre Bemühungen be-stimmten von ihren Staaten verfolgten Zwecken dienten. So gewöhn-ten sich griechische Feldherrn daran, auch außerhalb ihrer Staaten imLager ihrer Söldner eine Heimath zu haben und die kriegerische Aus-bildung, welche Söldner in viel höherem Maße als die zum Kampfeaufgebotene Bevölkerung eines Landes haben konnten, zeigte schon jetztden Persern den Weg, ihr alterndes Reich zu vcrtheidigen, wie sie inGriechenland die schon durch den Feldzug des Cyrus entstandene Ueber-zeugung befestigte, daß dieses Reich durch griechische Waffen umgestürztwerden könne. Nachdem die Empörung des Jnarus mißlungen war,hatte sich in den Marschgegenden an der Küste Amyrtäus noch be-hauptet und andere waren ihm in einer zweifelhaften Stellung, wiesie in den Grenzprovinzen deö persischen Reiches häufig war, gefolgt.Wie wenig die Perser hier wieder zur vollen Gewalt gelangten, zeigtsich daran, daß Agesilaus zur Zeit seiner Feldzüge in Asien von einemägyptischen Fürsten Nephereus mit Zufuhr unterstützt wurde. Nichtlange nachher erscheint Akoris als Verbündeter des Evagoras, der seineHerrschaft über ganz Cypern zu erweitern trachtete. Den Evagorasunterstützten griechische Truppen unter Chabrias. Da aber der Antal-cidische Frieden Cypern dem Perserkönige zusprach und daher diese Unter-stützung von Seiten der Athener äufhören mußte, berief Akoris denChabrias zu sich, der nun, ohne von seinem Staate beauftragt zu sein,als Führer griechischer Miethtruppen Aegypten gegen die Perser schützte,während Akoris dem Evagoras Hülfsgclder zufließen ließ. Als dercyprische Krieg dadurch daß dem Evagoras als zinspflichtigem Fürsten