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1 (1855) Die vorchristliche Zeit
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bis zum Ausbruche des pclopomiestschen Krieges.

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verbrannte die Schiffswerfte der Spartaner zu Gythium, nahm denozolischen Lokrern Nanpaktus und siedelte, da eben der messenische Kriegnach zehnjähriger Dauer zu Ende gegangen war, in dieser Stadt dieReste der Mefsenicr an. Geringer war der Erfolg eines Seezuges,den im folgenden Jahre Perikles von dem megarischen Hafen Pegä ausgegen Sicyon und Akarnanien unternahm. Doch wurden Cephalleniaund Zacynthus für den athenischen Bund gewonnen. Während dieserStreitigkeiten mit Sparta war Athen auf einein fernen Kriegsschau-plätze von einem großen Verluste betroffen worden. In der letzten Zeitvor Cimons Verbannung, im I. 462, hatte sich Aegypten, das erss»Xer-rcs nach einem Aufstande bezwungen, nochmals empört. Ein LibyerNamens Jnarus, aus den Aegypten benachbarten Gegenden, über welchesich ägyptische Cultur verbreitet hatte, stand an der Spitze. In Ver-folgung seiner Aufgabe, die persische Macht zu schwächen, hatte Athenden Aufstand unterstützen zu müssen geglaubt. Seine Flotte lief in denNil ein, die Perser wurden bis Memphis zurückgedrängt nnd in demTheile desselben, welcher die weiße Stadt hieß und stark befestigt war,hart belagert. Als aber Artarcrres den Megabyzus sandte, gewann' dieser eine Schlacht, die Athener konnten sich nicht zurückziehen, weilihnen der Nil gesperrt war und mußten sich ans der Flußinsel Proso-pitis verschanzen, wo sie nach anderthalb Jahren überwunden wurden.Wenige Trümmer des Heeres, das die ganze Flotte verloren hatte,retteten sich durch die Wüste nach Cyrene und gelangten im I. 457nach Hause.

12. Während der Abwesenheit Cimons hatten die Athener manchesWidrige erfahren nnd hatten den Kreis, innerhalb dessen sie ihre Herr-schaft zu üben gedachten, auf eine bedenkliche Weise erweitert. Es scheint,daß dadurch eine Sehnsucht nach Cimon erwacht war. Vielleicht warauch im Innern, worauf die Ermordung des Ephialtes hindentet, dieFeindschaft der Parteien so gestiegen, daß die demokratische, obgleichüberwiegend, die Nothwendigkeit einer Versöhnung empfand, währendCimon jetzt, nachdem die Genossen seiner Gesinnung bei Tanagra gefallenwaren, nicht mehr gefährlich schien. Jedenfalls hatte man dringendeGründe, Cimons Rückkehr zu wünschen, da Perikles selbst dessen Znrück-berufung beantragte. Die Folge davon war ein fünfjähriger Waffen-stillstand mit Sparta und eine neue Rüstung gegen die Perser. Cimonsegelte nach Cypern, um diese Insel vom den Persern zu säubern undschickte einen Theil der Flotte nach Aegypten zur Unterstützung desAmyrtäus, der sich nach Jnarus Fall in den Sumpflandschaften gegendie Perser behauptete. Doch sein Bemühen, die Einigkeit in Griechen-land herzustellen und die Athener auf die Bahn des Krieges gegen Per-sien zurückzulenken, scheiterte an seinem Tode. Er starb im I. 449 bei